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Archiv für Kategorie ‘Allgemein’

2 März 2004

Wien hat bereits wesentliche Maßnahmen zur Gleichbehandlung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften umgesetzt

Utl.: SPÖ Antidiskriminierungs-Sprecher Stürzenbecher weist die Kritik der Grünen an Bürgermeister Häupl zurück

2. 3. 2004 – Wien (SPW-K) Verwundert zeigt sich der Antidiskriminierungs-Sprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Dr. Kurt Stürzenbecher über die Äußerungen der Wiener Grün-Politikerin Maria Vassilakou. Sie kritisierte Bürgermeister Michael Häupl wegen einer angeblich zurückgewiesenen Anfrage für die morgige Gemeinderatssitzung zur – von den Grünen propagierten – Wiener Ehe. (weiterlesen…)

25 Februar 2004

Tolar: VfGH-Erkenntnis zu Homo-Ehe ist wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zu ‘Eingetragenen Partnerschaft’

Utl.: Deutsches Verfassungsgericht hatte 1993 mit ähnlicher Entscheidung den Weg zur ‘Lebenspartnerschaft’ geebnet

25. 2. 2004 – Wien (SK) “Dieses Ergebnis haben wir von Anfang an erwartet, denn kein Verfassungsgericht der Welt kann neue Gesetze oder gar eine ‘Eingetragene Partnerschaft’ beschließen” erklärte heute Günter Tolar, Bundesvorsitzender der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo, zur gestern bekannt gewordenen Ablehnung eines Antrags zur ‘Homo-Ehe’ durch den Verfassungsgerichtshof (VfGH) aus formellen Gründen. (weiterlesen…)

18 Januar 2004

Tolar: “Ferrero teilt Homosexuellen ihre klare Absicht zur Diskiminierung mit!”

Utl.: Aussenministerin will wie der Vatikan den Sinn des Wortes Diskriminierung nicht verstehen

18. 1. 2004 – Wien (SK) “Wie nach ihrer katholischen Schnellschuß-Ehe zu erwarten, breitet ÖVP-Präsidentschaftskandidatin Ferrero-Waldner nun realitätsfremdes katholische Gedankengut auch über andere Themen aus” erklärte heute Günter Tolar, Bundesvorsitzender der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo, zu den Aussagen Ferreros in der ORF-Pressestunde und im gestrigen Ö1-Mittagsjournal. (weiterlesen…)

21 Dezember 2003

Tolar: Grazer Bürgermeister untergräbt Titel “Stadt der Menschenrechte” durch Lesben- und Schwulenfeindlichkeit

Utl.: Grazer VP-Bürgermeister Nagl will Homosexuelle bekehren

21. 12. 2003 – Wien (SK) Empört zeigte sich Günter Tolar, Bundesvorsitzender der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo, über die schwulen- und lesbenfeindlichen Ausritte des Grazer VP-Bürgermeisters Siegfried Nagl. Im Steiermarkteil der “Presse” am Samstag erklärte Nagl, er weigere sich, “Homosexualität zur Normalität in unserer Gesellschaft” zu erklären”, und drückte seine “Hoffnung” aus, dass der Glaube vielleicht für diese Menschen dazu führen könnte, dass sie mit dieser Form des Zusammenlebens aufhören”. (weiterlesen…)

9 Dezember 2003

ORF-Stiftungsrat: Protest an der Nichtausstrahlung der homosexuellen Folge von “Dismissed” wird morgen behandelt

9. 12. 2003 – Wien (SK) Der Vorsitzende der sozialdemokratischen Homosexuellen-Initiative SoHo Günter Tolar und SPÖ-Stiftungsrat Karl Krammer verurteilten am Dienstag unisono die Nicht-Ausstrahlung der Folge von “Dismissed” in der es um Homosexuelle geht. Tolar sprach gegenüber dem Pressedienst der SPÖ von einem “diskriminierenden und bewussten Vergraulen einer dynamischen ORF-Zielgruppe”. Krammer hält ebendieses für schlicht “unprofessionell”. “Im Jahr 2003 wird eine kaufkräftige Seherschicht verprellt”, ist Krammer über das Vorgehen des ORF entsetzt. Morgen in der Sitzung des Stiftungsrates werde dies zur Sprache kommen, erklärte der ORF-Stiftungsrat. (weiterlesen…)

2 Dezember 2003

Mailath-Pokorny: Keine Ablehnung eines Mahnmals

2. 12. 2003 – Wien (RK) “Die Behauptung der Grünen, ich lehne ein Mahnmal für homosexuelle Opfer des Nationalsozialismus ab, ist eine bewusste Missinterpretation”, sagte Wiens Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny am Dienstag bezugnehmend auf eine Aussendung der Wiener Grünen. “Die Stadt Wien hat aber mit der Errichtung des Mahnmals gegen Krieg und Faschismus ein Zeichen für alle Opfer des Nationalsozialismus gesetzt. Eine entsprechende Tafel, die im Jänner angebracht wird, weist speziell darauf hin, dass das Mahnmal gegen Krieg und Faschismus den Opfern jeglicher Herkunft, jeglichen Glaubens, jeglicher Gesinnung gewidmet ist”. (weiterlesen…)

25 November 2003

Offener Brief von Günter Tolar an ORF-GD Dr. Monika Lindner

Utl.: SoHo protestiert gegen Lindners Äußerungen zu Homosexuellen

25. 11. 2003 – Wien (SK) Die SoHo (Verein Sozialismus & Homosexualität) protestiert gegen die jüngsten Aussagen von ORF-Generaldirektorin Monika Lindner betreffend “schwule Dismissed-Folgen”. Lindner hatte in einem Interview mit dem “trend” (aktuelle Ausgabe, Seite 72) auf die Frage nach dem Verbot einer Ausstrahlung von “Dismissed”-Folgen mit homosexuellen TeilnehmerInnen gemeint: “Ja, das stimmt. Da war ich der Meinung, ohne dass ich irgendjemanden diskriminieren will, dass diese Folge am Samstag um 17 Uhr nicht angebracht ist. Wenn man schon glaubt, dass man sie spielen muss, sollte man sie in der Nacht spielen.” (weiterlesen…)

17 November 2003

SoHo – Kooperation mit PINK!

PINKLiebe Freundin, lieber Freund der SoHo!

Pink Ensemble

17.11.03 – Zur Abwechslung möchten wir von der SoHo Dich einmal nicht mit hochpolitischen Infos versorgen, sondern Dich auf eine interessante Musicalproduktion aufmerksam machen, da sich das Stück stark mit unseren Anliegen beschäftigt und besonders Klischees über uns aufbrechen will. (weiterlesen…)

7 November 2003

Wiener Gemeinderatsausschuss beschließt Subvention für Sexualberatungsstelle Courage

7. 11. 2003 – Wien (SPW-K) Die Familien-, PartnerInnen- und Sexualberatungsstelle Courage der Österreichischen Gesellschaft für Sexualforschung erhält von der Stadt Wien eine Subvention in Höhe von 21.420 Euro. Ein entsprechender Beschluss ist heute im zuständigen Gemeinderatsausschuss gefallen. “Courage leistet schwerpunktmäßig wichtige Arbeit im Bereich gleichgeschlechtliche und transGender Lebensweisen”, betont SP-Gemeinderätin Martina Ludwig. (weiterlesen…)

4 November 2003

Jarolim: Sexualstrafrecht kein Meilenstein

4. 11. 2003 – Wien (SK) “Auch wenn die Grundlinie der Sexualstrafrechtsreform, die heute im Ministerrat beschlossen wurde, zu begrüßen ist, muss gesagt sein, dass es sich dabei eher um ein Reförmchen handelt, als um einen Meilenstein”, kritisierte am Dienstag SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Im Fokus der Kritik des SPÖ-Politikers ist die Tatsache, dass eine “hochkarätige Sexualstrafrechts-Arbeitsgruppe, die eingesetzt war, um auf breiter Basis und nach intensiven Gesprächen und Expertisen von in ihren Institutionen mit der Materie befassten Fachleuten und Praktikern sowie Vertretern der Oppositionsparteien eine in sich konsistente Reform des Sexualstrafrechts zu erarbeiten, aus unerklärlichen Gründen von der Regierung als eine ihrer ersten Maßnahmen aufgelöst wurde”, betonte Jarolim. Stattdessen habe man sich mit der bloßen Minimal-Umsetzung von EU-Rahmenbeschlüssen begnügt. (weiterlesen…)

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