Betrifft: “Sexuelle Vorlieben spielen keine Rolle” von Dr. Alix Frank-Thomasser; Der Standard, 14. 10. 2003, Seite 11 “Wirtschaft & Recht”
17. 10. 2003 – Wien (SoHo) Mit großer Verwunderung haben wir am Dienstag den Kommentar zum Diskriminierungsschutz Homosexueller gelesen, den der Standard offensichtlich ohne inhaltliche Prüfung abgedruckt hat. Der Artikel ist zum Großteil einfach falsch. Die Umsetzung der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien ist sowieso eine sehr komplexe Materie, und da sind solche Fehlinformationen durch JuristInnen besonders ärgerlich. Weder sieht der von uns seit Juli kritisierte Gesetzesentwurf von BM Bartenstein einen Schutz Homosexueller bei der Wohnungssuche noch in anderen Lebensbereichen außerhalb der Arbeitswelt vor. Einzig die Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften am Arbeitsplatz wird als minimalst-Erfordernis der EU kommen. (weiterlesen…)

Utl.: SPÖ-Organisationen starten neue Familienkampagne zur Modernisierung des Familienrechts
29. 6. 2003 – Wien (SK) “Wir wollen kein Lebensmodell aus dem 19. Jahrhundert, mit Hergottswinkel, fünf Kindern und einem Bild von Andreas Khol in der Ecke”, betonte der geschäftsführende SPÖ-Klubobmann Josef Cap bei der Abschlusskundgebung der gestrigen Regenbogenparade im Museumsquartier. Cap stellte klar, dass die Forderung von Lesben und Schwulen nach Gleichstellung ein essentieller Bestandteil von zukünftigen Koalitionsverhandlungen sein werde. Die SPÖ habe sich schon in der alten “großen” Koalition für Besserstellungen eingesetzt, sei aber vom Koalitionspartner ÖVP immer ausgebremst worden. 













