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	<title>SoHo - Sozialdemokratie &#038; Homosexualität &#187; Newsletter</title>
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	<description>die sozialdemokratische Homosexuellenorganisation</description>
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		<title>Günter Tolar: Rückschau &#8211; Vorschau</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 18:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sozialdemokratie &#38; Homosexualität</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das neue Jahr 2008 hat zwar längst begonnen, es fragt sich also, ob eine Rückschau überhaupt noch Sinn macht. Da aber die gesellschaftspolitischen Vorgänge um uns herum ihre Wurzeln im Vorjahr und ihr Ziel (hoffentlich) im angelaufenen Jahr haben, wage ich es trotzdem. 2007 hat die SoHo viel zu tun gehabt. Die SoHo Tirol wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.soho.or.at/glbt/bilder/2008/01/newsletter0108seite1.jpg" title="Newsletter 01/08 - Seite 1" alt="Newsletter 01/08 - Seite 1" align="left" />Das neue Jahr 2008 hat zwar längst begonnen, es fragt sich also, ob eine Rückschau überhaupt noch Sinn macht. Da aber die gesellschaftspolitischen Vorgänge um uns herum ihre Wurzeln im Vorjahr und ihr Ziel (hoffentlich) im angelaufenen Jahr haben, wage ich es trotzdem. 2007 hat die SoHo viel zu tun gehabt. Die SoHo Tirol wurde „revitalisiert“ und ist unter den neuen Vorsitzenden gleich vom Start weg sehr aktiv geworden. In Wien hat sich die „Sektion 69“ gegründet. Sie wird sich um unsere Belange in den Wiener Bezirken 6 – 9 kümmern. Auch hier ist der Start voll gelungen. Die Aktion „Betreutes Wohnen“ ist, nach dem Konzept von Courage – Wahala, in Zusammenarbeit mit dem 6. Bezirk auf Schiene gestellt. Der Start erfolgt demnächst.</p>
<p>In Transgender-Angelegenheiten haben wir neue Initiativen gestartet, die ich jedoch hier, aufgrund der etwas intrigenanfälligen Szene, nicht ausbreiten möchte. Hier arbeiten wir mehr hinter den Kulissen. Die von uns angeregte Evaluierung, wie es mit der homosexuellen (vor allem schwulen) Altenbetreuung in Wien und in Österreich ausschaut, ist noch im Gange, da sollten im Frühjahr Ergebnisse kommen. Sollte ich jetzt etwas vergessen haben, die Betroffenen werden mich sicher darauf aufmerksam machen.</p>
<p>Den gesamten Inhalt des Newsletters kannst du <a href="http://www.soho.or.at/glbt//?page_id=1587">hier</a> downloaden und nachlesen.</p>
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		<title>Günter Tolar: ZEIT DER ERNTE?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 16:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sozialdemokratie &#38; Homosexualität</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als 68jähriger Schwuler bin ich derzeit immer ein wenig zwischen euphorischer Hoffnung und tiefer Enttäuschungsbereitschaft (“das wird eh wieder nix“) hin und her gerissen. Beides sind subjektive Wahrnehmungen, Stimmungen, Einschätzungen je nach persönlicher Befindlichkeit – also alles Instrumentarien, die einer zielgerichteten Arbeit fast diametral im Weg stehen.
Die E-Mail-Diskussionen, die ich in den letzten Tagen (nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.soho.or.at/glbt/bilder/2007/11/nl1107seite1.jpg" title="Newsletter 11/07 - Seite 1" alt="Newsletter 11/07 - Seite 1" align="left" />Als 68jähriger Schwuler bin ich derzeit immer ein wenig zwischen euphorischer Hoffnung und tiefer Enttäuschungsbereitschaft (“das wird eh wieder nix“) hin und her gerissen. Beides sind subjektive Wahrnehmungen, Stimmungen, Einschätzungen je nach persönlicher Befindlichkeit – also alles Instrumentarien, die einer zielgerichteten Arbeit fast diametral im Weg stehen.</p>
<p>Die E-Mail-Diskussionen, die ich in den letzten Tagen (nicht immer mit großer Freude) verfolgen durfte, waren eine eigenartige Mischung aus Sachlichkeit und deren krassem Gegenteil. Dennoch: (Fast) jeder Beitrag hatte seinen Wert und hat mir (dem um Objektivität bemühten Leser) weiter geholfen. Warum ich aber jetzt die OBJEKTIVITÄT (und damit meine ich durchaus Vernunft) so vehement einfordere hat mehrere Gründe: 1. So weit, wie wir derzeit sind, waren wir noch nie. 2. Die ÖVP (an der bisher alles hing und auch jetzt alles hängt) ist so offen wie noch nie. Das heißt, die Chancen, nun endlich ein brauchbares Partnerschaftsgesetz zu bekommen, sind so groß wie zuvor nie.</p>
<p>Den gesamten Inhalt des Newsletters kannst du <a href="http://www.soho.or.at/glbt/?page_id=1587">hier</a> downloaden und nachlesen.</p>
<p><span id="more-1637"></span><span id="more-1603"></span></p>
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		<title>Günter Tolar: &#8220;HOFFENTLICH NICHT ZU FRÜH GEFREUT&#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 05:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sozialdemokratie &#38; Homosexualität</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es klingt ja wirklich großartig: „Eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle vor dem Standesamt“ – und das aus dem Mund der ÖVP. Zuerst Minister Pröll, dann Vizekanzler olterer. Letzterer sprach von „Gesetz noch in diesem Jahr – 2008 kann der Homopakt geschlossen werden.“ Homopakt, naja. Pröll sprach von einer Eingetragenen Partnerschaft (EP) nach Schweizer Muster. Das Schweizer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.soho.or.at/glbt/bilder/2007/10/seite1.png" title="Seite 1" alt="Seite 1" align="left" />Es klingt ja wirklich großartig: „Eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle vor dem Standesamt“ – und das aus dem Mund der ÖVP. Zuerst Minister Pröll, dann Vizekanzler olterer. Letzterer sprach von „Gesetz noch in diesem Jahr – 2008 kann der Homopakt geschlossen werden.“ Homopakt, naja. Pröll sprach von einer Eingetragenen Partnerschaft (EP) nach Schweizer Muster. Das Schweizer Gesetz sieht eine Eintragung vor dem Standesamt vor und stellt die Homosexuellen faktisch der Ehe gleich. Ausgenommen (sogar verboten) ist die Adoption, auch der Zugang zur Fortpflanzungsmedizin ist verwehrt. Über beides wird man verhandeln müssen. Justizministerin Berger hat zwar völlig überflüssig deponiert, dass sie sowieso nie eine Adoption wollte. Sie hat (hoffentlich) nur die Fremdkindadoption gemeint.</p>
<p>Den gesamten Inhalt des Newsletters kannst du <a href="http://www.soho.or.at/glbt/?page_id=1587">hier</a> downloaden und nachlesen.<span id="more-1603"></span></p>
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		<title>Newsletter 09/2007</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 07:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sozialdemokratie &#38; Homosexualität</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

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		<description><![CDATA[Günter Tolar: &#8220;DIE ZEIT DER CHANCEN&#8221;
&#8220;Vielleicht bin ich etwas zu optimistisch, aber ich meine, wir haben noch nie so große Chancen gehabt, dass mit unseren Anliegen was weitergeht, wie derzeit. Ich kann auch die Indizien für meinen Optimismus nennen. Zum ersten Mal in der LesbiSchwulen Geschichte Österreichs wurde im Ministerrat (dort geht bekanntlich alles nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.soho.or.at/glbt/bilder/2007/09/newsletter_0907.thumbnail.png" title="Newsletter 09/2007" alt="Newsletter 09/2007" align="left" /><strong>Günter Tolar: &#8220;DIE ZEIT DER CHANCEN&#8221;</strong></p>
<p>&#8220;Vielleicht bin ich etwas zu optimistisch, aber ich meine, wir haben noch nie so große Chancen gehabt, dass mit unseren Anliegen was weitergeht, wie derzeit. Ich kann auch die Indizien für meinen Optimismus nennen. Zum ersten Mal in der LesbiSchwulen Geschichte Österreichs wurde im Ministerrat (dort geht bekanntlich alles nur einstimmig) beschlossen, dass unsere ParterInnenschaften geregelt werden sollen&#8221;&#8230;</p>
<p>Den gesamten Inhalt des Newsletters kannst du <a href="http://www.soho.or.at/glbt/?page_id=1587">hier</a> downloaden und nachlesen.</p>
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		<title>Newsletter 07/03</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jul 2007 07:06:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sozialdemokratie &#38; Homosexualität</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat ein bissel gedauert, bis wir uns wieder mit einem Newsletter melden, wir entschuldigen uns dafür. Vielleicht lag es aber auch daran, dass sich an unserer Grundsituation (leider) noch nichts geändert hat. Die SPÖ steht (seit Jahren) klar positioniert da, während die ÖVP seit kurzer Zeit nachzudenken beginnt. Die Signale aus dem Familienministerium (Kdolsky [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image46" align=left src="http://www.soho.or.at/glbt/bilder/guentertolar4-credit-patzak.jpg" alt="guentertolar4-credit-patzak.jpg" />Es hat ein bissel gedauert, bis wir uns wieder mit einem Newsletter melden, wir entschuldigen uns dafür. Vielleicht lag es aber auch daran, dass sich an unserer <strong>Grundsituation (leider) noch nichts geändert</strong> hat. Die SPÖ steht (seit Jahren) klar positioniert da, während die ÖVP seit kurzer Zeit nachzudenken beginnt. Die Signale aus dem <strong>Familienministerium (Kdolsky &#8211; ÖVP) und dem Justizministerium (Berger – SPÖ)</strong> lassen Hoffnungen aufkommen, dass zumindest unsere Grundforderungen in absehbarer Zeit in Erfüllung gehen:<br />
<strong>Totale Gleichstellung unserer Lebenspartnerschaften, Umfassender Diskriminierungsschutz in allen Lebenslagen.</strong><span id="more-1543"></span></p>
<p>Es muss uns aber auch klar sein, dass wir in der derzeitigen (Regierungs-)Konstellation maximal über Gleichstellung reden können. Sonderregelungen oder gar Besserstellungen haben derzeit keine Chance, im Gegenteil, überzogene oder vom Gleichstellungsmodell abweichende Forderungen könnten die eben anlaufenden Gespräche schon im Ansatz gefährden. <strong>RKL-Präsident Dr. Helmut Graupner</strong> hat ein Papier ausgearbeitet, das (auch den verhandelnden Politikern und Beamten) genau zeigt, wo Gleichstellungsbedarf besteht und welche Gesetze korrigiert bzw. adaptiert werden müssen. Am stärksten sind unsere Standpunkte in den interministeriellen Arbeitsgruppen zu vertreten, <strong>wenn wir einig sind</strong>. Diese Einigkeit ist auf einen einfachen gemeinsamen Nenner zu bringen: <strong>Gleichstellung</strong>.</p>
<p>Wer in das Graupner-Papier einsehen will, kann dies entweder bei RKL selber, oder bei uns (SoHo) besorgen. Wir übermitteln es gerne.<br />
Der Standpunkt der SPÖ-VertreterInnen in den Arbeitsgruppen liegt genau auf der Gleichstellungslinie. Die Signale aus der ÖVP sind deutlich:<strong> Über Gleichstellung(en) werden wir reden, über Besserstellungen oder Sonderstellungen nicht.</strong> Unser Appell an alle, die dies lesen, lautet also:</p>
<p>Jahrelang haben wir um die Gleichstellung gekämpft. Jetzt wird erstmals im Auftrag (Ministerrat vom 26. April 2007) und im Rahmen der Bundesregierung über unsere Themen auf höchstmöglicher Ebene geredet. Das ist bitte ein Fortschritt. Unsere Gleichstellung ist durch die vorhandenen Gesetze, mit denen wir gleichgestellt werden wollen, definiert. Wir sollten diesen Fortschritt nicht gleich wieder gefährden durch Forderungen nach Sonderbestimmungen. <strong>Wenn wir einig sind, haben wir durchaus Chancen. </strong>Uneinigkeit spielt dem heiklen Gesprächspartner ÖVP ein Argument der Gesprächsvertagung billig in die Hand. Und wir sind dann selber Schuld. So weit unser Kommentar zu unserer derzeitigen politischen Lage.</p>
<p>Die SoHo war (zusammen mit SJ, Sektion69 und JG) bei der <strong>Regenbogenparade</strong> mit einem prachtvollen Truck vertreten, es war tolle Stimmung auf unserem Wagen und um unseren Wagen herum. Bei der abschließenden <strong>Celebrity</strong> auf dem Schwarzenbergplatz haben unsere Gleichbehandlungssprecherin <strong>NR Gabriele Heinisch-Hosek</strong>, die Wiener <strong>Stadträtin Sandra Frauenberger</strong> und die Wiener Gemeinderätin <strong>Nurten Yilmaz</strong> die Standpunkte der SPÖ klar vertreten:  Nicht herumreden, gleichstellen! </p>
<p>Dabei hat sich auch gezeigt, dass wir von der SoHo und der SPÖ derzeit wenig konstruktive Unterstützung haben. Die Grünen verzetteln ihre durchaus wertvollen Kräfte darin, die SPÖ anzupatzen, vermutlich deshalb, weil sie wissen, dass die SPÖ derzeit die einzig treibende Kraft in unseren Anliegen ist, und auch die einzige Gruppierung, die Chancen hat, mit der ÖVP etwas weiterzubringen. Wir bedauern das Verhalten unserer bisherigen Mitstreiter sehr, müssen aber zur Kenntnis nehmen, dass zwischen Regierungsverantwortung und Opposition eben Unterschiede bestehen: Regierungsverantwortung muss konstruktiv sein…</p>
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		<title>Newsletter 07/02</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2007 18:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sozialdemokratie &#38; Homosexualität</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleich vorneweg: Den Newsletter wird es in Zukunft wieder regelmäßig geben.
Und: Den Jour Fixe werden wir auch wieder aufnehmen, den Termin gebe ich im nächsten Newsletter bekannt.
Zur Aktualität: Der SPÖ und der SoHo ist es gelungen, Skeptikern klar zu machen, dass sich an der Stellung unserer Partei zu den gleichgeschlechtlichen Partnerschaften absolut nichts geändert hat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image1460" align=left src="http://www.soho.or.at/glbt/bilder/2007/02/guentertolar4-credit-patzak.jpg" alt="Günter Tolar" /></p>
<p>Gleich vorneweg: Den Newsletter wird es in Zukunft wieder regelmäßig geben.<br />
Und: Den Jour Fixe werden wir auch wieder aufnehmen, den Termin gebe ich im nächsten Newsletter bekannt.</p>
<p>Zur Aktualität: Der SPÖ und der SoHo ist es gelungen, Skeptikern klar zu machen, dass sich an der Stellung unserer Partei zu den gleichgeschlechtlichen Partnerschaften absolut nichts geändert hat. Unsere Forderung heißt „Eingetragene Partnerschaft“ selbstverständlich vor dem Standesamt. Die Notariatsvariante wird von uns mit dem Koalitionspartner diskutiert, weil wir der Meinung sind, dass nur Gespräche uns weiterbringen. <span id="more-1488"></span></p>
<p>Nun haben wir in der letzten Zeit aus den Presseaussendungen aller möglichen Homosexuellen-Organisationen erfahren, dass sie alle mit den verschiedensten ÖVP-PolitikerInnen so „gute Gespräche“ geführt haben. Die Erwartung, dass diesen „guten Gesprächen“ auch gute Taten folgen, wurde allerdings durch den ÖVP-Bundesparteitag gründlich widerlegt. Vermutlich sind diese Organisationen dem Phänomen aufgesessen, das wir auch in der Schüsselzeit schon beobachtet haben: Wenn man mit einzelnen Leuten in der ÖVP spricht, kommt das „volle Verständnis“. Dieses Verständnis ist allerdings noch nie auch nur in die Nähe der Parteilinie geraten. Unsere Informationen zu den Themen der „guten Gespräche“ waren nämlich durchaus so, dass uns der Ausgang des ÖVP-Parteitages nicht im Mindesten überrascht hat. Die ÖVP ringt nach wie vor mit einem „neuen“ Familienbild, ist aber über ein gewisses Verständnis dafür noch nicht hinausgekommen.</p>
<p>Die SoHo hat, zum Unterschied von den „guten Gesprächen“ der anderen Organisationen, leider nichts Gleichwertiges zu melden. Wir führen auch Gespräche. Unsere Gespräche aber signalisieren uns deutlich, dass unser Gesprächspartner nach wie vor nur die traditionelle Familie voll anerkennt und alle anderen Partnerschafts-Formen bestenfalls „nicht zu diskriminieren“ bereit ist, was immer das heißen mag. Wenn man die Lebenspartnerschaften zweier Menschen unterschiedlich bewertet, dann ist damit unserer Meinung nach voll das Faktum der Diskriminierung gegeben. </p>
<p>Nun ist aber noch ein Dilemma zu beachten: Die Grundforderung aller Organisationen ist die absolute Gleichstellung unserer Partnerschaften. Was tun wir aber, wenn wir diese Gleichstellung im Paket nicht kriegen, sondern sie uns scheibchenweise holen müssen? Und vielleicht scheibchenweise kriegen könnten? Es stellt sich dann die Frage, ob wir die Beseitigung von Diskriminierungen in Teilbereichen akzeptieren sollen, und damit vielen Menschen, die darauf warten, helfen würden – oder ob wir warten, bis wir das Gesamtpaket kriegen, und wenn es noch 10 Jahre dauert. 10 Jahre, in denen allerdings viele Menschen leiden unter Diskriminierungen, die wir in Teilbereichen schon wegbekommen hätten. Kurz gefasst: Wo hört das Prinzipiendenken auf – wie weit kann, darf und soll es gehen? Ist es gescheiter, Teillösungen gleich zu akzeptieren, oder zu warten bis zum Sankt Nimmerleinstag.<br />
Die Gespräche, die wir innerhalb unserer Partei und innerhalb der Koalition führen, sind derzeit jedenfalls praxisorientiert und auf mögliche Ergebnisse für die Menschen ausgerichtet.</p>
<p>Um nicht wieder falsch interpretiert oder zitiert zu werden: Ohne die ÖVP geht in der derzeitigen Koalition im Parlament gar nichts. Unsere Vorschläge und Gespräche müssen also so gehalten sein, dass der Koalitionspartner dabei mit kann. Das klingt wie die Quadratur des Kreises, scheint es auch im derzeitigen Stadium zu sein. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als auf die Gegenargumente einzugehen und sie zu widerlegen und entkräften versuchen. Wenn uns der Europäische Gerichtshof für Menschrechte auch noch ein wenig dabei hilft&#8230;</p>
<p>Ich bitte um Verständnis, dass wir über den Inhalt der Gespräche, die wir führen, erst dann die Öffentlichkeit informieren, wenn wir herzeigbare Ergebnisse haben. Beim Wiener Parteitag wurden unsere Anliegen jedenfalls wieder voll bestätigt und einstimmig beschlossen. Da haben wir auch einige Projekte eingebracht, über die ich bald berichten möchte.</p>
<p>Derzeit liegt, schon wegen der permanenten mehr oder minder förderlichen Öffentlichkeitsarbeit mancher Organisationen, unser Hauptaugenmerk auf der Regulierung der Familien-Diskussion. Die „Alles oder Nichts“-Variante ist jedenfalls nicht die einzige Option, die wir derzeit vertreten.<br />
Demnächst mehr!</p>
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		<title>NEWSLETTER 07/01</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jan 2007 05:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sozialdemokratie &#38; Homosexualität</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in den letzten Tagen oder Wochen unseren Newsletter erwartet oder auch schon vermisst hat: Ich habe etwas zugewartet, bis sich die Enttäuschung, die auch uns erfasst hat, etwas gelegt hat und der Blick frei auf die neue (eigentlich die alte) Realität geworden ist. Unsere wirklich große Enttäuschung haben wir allerorts deutlich deponiert. Für eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image40" align="left" src="http://www.soho.or.at/glbt/bilder/guentertolar2---credit-patz.jpg" alt="SoHo-Bundesvorsitzender Günter Tolar" />Wer in den letzten Tagen oder Wochen unseren Newsletter erwartet oder auch schon vermisst hat: Ich habe etwas zugewartet, bis sich die Enttäuschung, die auch uns erfasst hat, etwas gelegt hat und der Blick frei auf die neue (eigentlich die alte) Realität geworden ist. Unsere wirklich große Enttäuschung haben wir allerorts deutlich deponiert. Für eine Organisation wie die SoHo, die was weiterbringen soll, kann aber Enttäuschung nur eine temporäre Erscheinung sein. Unsere Aufgabe ist es, allen Widrigkeiten zum Trotz, unsere Anliegen durchzusetzen. Und genau daran arbeiten wir schon wieder – jetzt halt unter geänderten Rahmenbedingungen. <span id="more-1443"></span></p>
<p>Eine Kurzanalyse der neuen Situation zeigt Folgendes:</p>
<p>1. Die SPÖ hat vor der Wahl z.B. die Eingetragene Partnerschaft versprochen – und hat sich damit nicht durchgesetzt.</p>
<p>2. Grund dafür ist die unveränderte Starrheit der ÖVP-Verhandler. (Wer hätte sich aber von einem Verhandlungsteam unter Schüssels Führung erwartet, dass die ÖVP nachgibt?)</p>
<p>3. Die Option der Minderheitsregierung wurde von den Grünen vermasselt mit ihrer Androhung, gleich am ersten Tag einen Misstrauensantrag einzubringen. Das Unterstützungs-Angebot am Tag der Unterzeichnung des Koalitionsabkommens kann man nur als schlechten Witz bezeichnen. Dazu kommt: Rot und Grün hätten im Parlament nicht die Mehrheit gehabt.</p>
<p>4. Die Koalition platzen zu lassen, hätte vieles andere nicht gebracht, wo sich die SPÖ sehr wohl massiv durchgesetzt hat. Zudem wäre die Gefahr gewesen, dass Schüssel doch noch die bürgerliche Dreier-Koalition irgendwie zusammengeschustert hätte. Und das will, so hoffe ich, niemand hier.</p>
<p>5. Fazit ist: Es gibt für unsere Anliegen derzeit noch keine parlamentarische Mehrheit. Alles wie bisher!<br />
Es hat sich also nichts geändert an der Tatsache, dass ohne ÖVP im Parlament keine Mehrheit für uns zu kriegen ist. Was sich aber geändert hat, sind die Rahmenbedingungen: Die SPÖ ist jetzt in der Regierung, unser Gegner ist plötzlich unser Partner, die ÖVP ist also verpflichtet, mit uns zu reden.</p>
<p>Wie schaut die Realität aus?<br />
Schon die bisherigen Wortmeldungen aus der SPÖ haben klar gezeigt: Es hat sich nichts daran geändert, dass die SPÖ nach wie vor voll hinter unseren Forderungen steht und dass sie Anliegen mit höchster Priorität sind. Da muss sich also nichts ändern.<br />
Wer sich ändern muss, ist die ÖVP. Von dort sind derzeit die verschiedensten Signale zu empfangen: Einerseits die totale Absage an die Gleichgeschlechtlichen, dann aber doch wieder der Wunsch nach „Öffnung des Familienbegriffs“. Sehen wir es einmal positiv: In der ÖVP rührt sich was. Es wir nun unsere Aufgabe sein, unsere Anliegen auch in der ÖVP mehrheitsfähig zu machen. Das heißt, das Gespräch mit den Kreisen suchen, die sich bisher schon aufgeschlossener gezeigt haben (Steirische und Wiener ÖVP), jedes positive Signal auffangen, darauf eingehen und Einwände zu entkräften suchen.</p>
<p>Ich muss bei dieser Gelegenheit allerdings auch sagen, dass ich es eigentlich schrecklich finde, in einem Land zu leben, in dem die Gleichstellung von Menschen überhaupt noch erkämpft werden muss. Ich will damit deutlich sagen, dass es mir eigentlich ein bissel graust, welch Menschen verachtendem Gedankengut wir uns bei unserem neuen Koalitionspartner gegenüber sehen. Dennoch: Den Leuten, die jetzt „alles hinschmeissen“ muss ich auch sagen, dass das sicher kein Weg ist, um ein positives Ergebnis durchzusetzen. Ganz im Gegenteil: Es müssen jetzt alle Kräfte massiv gestärkt werden, die eine Mehrheit für unsere Sache herbeizuführen im Stande ist – und das sind nun einmal wir von der SPÖ.</p>
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		<title>NEWSLETTER 06/10</title>
		<link>http://www.soho.or.at/glbt/archives/1402</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Nov 2006 15:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sozialdemokratie &#38; Homosexualität</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

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		<description><![CDATA[NEWSLETTER 06/10  – Donnerstag, 2. November 2006
Am 30. Oktober 2006 hat der Landesvorstand Wien getagt, am 1. November 2006 war dann der Bundesvorstand dran. Dabei wurden einige personelle Weichenstellungen vorgenommen. Der (bereits vor einigen Monaten erklärte) Rücktritt von Dominik Mungenast in seinen Funktionen als Wiener Landessekretär und als Bundessekretär wurde nun vollzogen. Landes- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>NEWSLETTER 06/10  – Donnerstag, 2. November 2006</p>
<p>Am 30. Oktober 2006 hat der <strong>Landesvorstand</strong> Wien getagt, am 1. November 2006 war dann der <strong>Bundesvorstand</strong> dran. Dabei wurden einige personelle Weichenstellungen vorgenommen. Der (bereits vor einigen Monaten erklärte) Rücktritt von <strong>Dominik Mungenast</strong> in seinen Funktionen als Wiener Landessekretär und als Bundessekretär wurde nun vollzogen. Landes- und Bundesvorstand haben den Rücktritt angenommen und <strong>Martina Punz</strong> mit der interimistischen Übernahme beider Funktionen betraut. Interimistisch deshalb, weil die definitive Bestellung erst bei der 2007 fälligen Bundesversammlung erfolgen kann.<span id="more-1402"></span></p>
<p>De facto ist als <strong>Martina Punz ab nun Bundessekretärin und Wiener Landessekretärin</strong>. Wir gratulieren Martina sehr herzlich und freuen uns gleichzeitig sehr, dass wir in so wichtigen Positionen in Martina eine Mitarbeiterin gewonnen haben, die bereits in der Vergangenheit, vor allem im Wahlkampf, ihren großen Einsatzwillen, ihre starke Kompetenz und ihr unglaubliches Organisationstalent unter Beweis gestellt hat. Martina ist erreichbar unter der E-Mail-Adresse martina.punz@soho.or.at.</p>
<p>Gleichzeitig will ich es aber nicht verabsäumen, Dominik Mungenast sehr herzlich zu danken für seine Mitarbeit. Damit es klar ist (und etwaigen Wadelbeissereien der Wind aus den Segeln genommen wird): Dominik ist freiwillig, aus persönlichen Gründen und nicht leichten Herzens aus seinen Funktionen geschieden. Erfreulich ist, dass uns Dominik in beiden Vorständen ja erhalten bleibt als kooptiertes Mitglied mit dem Aufgabenbereich „Öffentlichkeitsarbeit / Homepage“. Mit seinem Mann <strong>Manfred Schütz</strong> wird er diesen so wichtigen Bereich weiter betreuen.</p>
<p>Damit komme ich zu <strong>weiteren Kooptierungen</strong>. In den Bundesvorstand wurden (neben den bereits erwähnten Kooptierungen Martina und Dominik) weiters kooptiert: <strong>Peter Traschkowitsch</strong> (Projekt-Management), <strong>Ing. Angelika Frasl</strong> (TransGender), <strong>Michael Leiblfinger</strong> (OÖ-Bundsländer). Wir haben damit unser Team neu gruppiert. Aus meiner Sicht des Vorsitzenden ist es ein <strong>„Dream-Team“</strong>, weil jetzt jede / jeder genau auf dem Gebiet tätig ist, auf dem sie / er erwiesenermaßen stark und gut ist. Wir sind also für die Zukunft, wie immer sie auch aussehen mag, sehr gut aufgestellt.</p>
<p>Mit unseren VerhandlerInnen bei den <strong>Koalitionsverhandlungen</strong> (vielleicht kommen sie ja doch wieder in Gang) sind wir in engem Kontakt. Wir werden selbstverständlich mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln und Kontakten dafür sorgen, dass unsere Anliegen möglichst optimal in einem Koalitionsabkommen vertreten sind. Es muss uns aber auch klar sein, <strong>dass wir nicht alles kriegen werden</strong>. Wir werden die „Schmerzgrenze“ aber möglichst hoch ansetzen.</p>
<p>Über die Themen, die wir außerhalb (oder trotz) der Koalitionsverhandlungen angehen, werde ich in einem eigenen Newsletter berichten.</p>
<p>Günter Tolar</p>
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		<title>Newsletter 06/09</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Sep 2006 18:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sozialdemokratie &#38; Homosexualität</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstag, 26.09.2006
Die Nationalratswahl ist (nun endlich) am Sonntag, 1. Oktober. Für uns Lesben, Schwule, Bisexuelle und TransGender-Personen ist die Wahl am 1. Oktober eine Richtungs-, um nicht zu sagen Schicksalswahl. Einerseits steht der hinreichend bekannte Kurs der ÖVP (mit ihren vor sich hinbröselnden jeweiligen Ministranten), der uns nach wie vor diskriminiert, jede Form von Gleichstellung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img align=left id="image46" src="http://www.soho.or.at/glbt/bilder/guentertolar4-credit-patzak.jpg" alt="guentertolar4-credit-patzak.jpg" /></p>
<p>Dienstag, 26.09.2006</p>
<p>Die Nationalratswahl ist (nun endlich) am Sonntag, 1. Oktober. Für uns Lesben, Schwule, Bisexuelle und TransGender-Personen ist die Wahl am 1. Oktober eine Richtungs-, um nicht zu sagen Schicksalswahl. Einerseits steht der hinreichend bekannte Kurs der ÖVP (mit ihren vor sich hinbröselnden jeweiligen Ministranten), der uns nach wie vor diskriminiert, jede Form von Gleichstellung verweigert und uns als gleichgeschlechtlich L(i)ebende einem (von der katholischen Kirche geprägten) realitätsfremden Uralt-Familienbild unterwerfen will. Andererseits die von der SPÖ seit Jahren geforderte völlige Gleichstellung der Homosexuellen in allen Lebensbereichen, die seit Jahren im Parlament beschlussreif liegende „Eingetragene PartnerInnenschaft“, die Öffnung der Ehe für alle, ein umfassender Diskriminierungsschutz, u.s.w. &#8211; Gleichstellung eben.<span id="more-1393"></span></p>
<p>Nun bin ich einer, der es respektiert, wenn jemand bei einer Wahl die Partei wählt, die seinem Wertekatalog entspricht oder am nächsten kommt. Ich bin auch dafür, dass einer seinem Wertekatalog entsprechend seine Stimme abgibt. Ich halte wenig von Leuten, die ihren Wertekatalog einem Sachzwang opfern. Diesmal aber muss ich raten und bitten von dieser meiner Maxime abzuweichen. Ein Homosexueller, der nicht rot wählt hasst sich selber. Denn nur die SPÖ bringt für uns was weiter.  Ich weiß schon, die Grünen haben, was uns betrifft, im Prinzip dasselbe Programm. Nur die Grünen allein sind zu klein. Nur eine starke SPÖ kann unsere Idealkonstellation „Rot-Grün“ ermöglichen. Die Grünen allein schaffen das nicht. Wer also will, dass unsere Anliegen endlich erledigt werden, muss einfach SPÖ wählen.</p>
<p>Ich weiß schon, dass manche mit unserer Parteiführung nicht hundertprozentig einverstanden sind. Aber was gilt, sind doch die Sozialdemokratischen Werte, denen wir zum Sieg verhelfen müssen. Denn eines muss schon klar sein: Jede schwarz-dominierte Regierung wird dafür sorgen, dass der alte unhaltbare, unwürdige und menschenverachtende Zustand für uns bleibt, wie er ist. Und selbst, wenn sich Schüssel doch noch die Frau Gastinger ins Boot holen sollte &#8211; wir kennen die Vorschläge der Frau Gastinger. Es sind Minimalforderungen, die da erfüllt werden sollen, mit denen wir uns keinesfalls abspeisen lassen dürfen.</p>
<p>Und die anderen Konstellationen? „Rot-Schwarz“ würde schwierig, „Schwarz-Rot“ vermutlich noch mehr, weil zu befürchten ist, dass die ÖVP (wenn sie überhaupt nachzugeben bereit ist) das Gastinger-Niveau als Obergrenze annehmen könnte. Und „Schwarz-Grün“? In Oberösterreich ist die ÖVP „mit den Grünen sehr zufrieden“ &#8211; das ist doch sicher auf Bundesebene hoffentlich nicht Ziel der Grünen. Es gibt also für Lesben, Schwule, Bisexuelle und TransGender-Personen derzeit keine Alternative: Nur eine starke SPÖ ist imstande, uns auf das Niveau zu heben, das in vielen europäischen Ländern längst Alltag ist. Um diese für uns so wichtigen Ziele zu erreichen braucht es zweierlei: Wählen gehen. Ein Mensch, der nicht wählen geht, lässt andere über sich entscheiden &#8211; er hat aber auch nicht das Recht, Kritik zu üben, wenn er bei der Entscheidung kneift.</p>
<p>
<strong>SPÖ WÄHLEN. NUR MIT EINER STARKEN SPÖ WERDEN UNSERE PROBLEME GELÖST!</strong></p>
<p>Diesen Newsletter als PDF downloaden (240kB): <a id="p1392" target=blanked href="http://www.soho.or.at/glbt/bilder/2006/09/soho_newsletter.pdf">SoHo-Newsletter 06/09</a></p>
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		<title>Newsletter 06/08</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Sep 2006 19:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sozialdemokratie &#38; Homosexualität</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

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		<description><![CDATA[Newsletter 06/08  – Montag, 11. September 2006
Am Freitag, 8. September hat in Linz der 39. Ordentliche Bundesparteitag der SPÖ stattgefunden. Seitens der SoHo waren wir vertreten mit Ing. Angelika Frasl und mir (Günter Tolar). Peter Traschkowitsch und Martina Punz waren ebenfalls delegiert, allerdings von ihren Organisationen. Die Ergebnisse des Parteitages sind bekannt: Alfred Gusenbauer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold;">Newsletter 06/08  – Montag, 11. September 2006</span></p>
<p>Am Freitag, 8. September hat in Linz der 39. Ordentliche Bundesparteitag der SPÖ stattgefunden. Seitens der SoHo waren wir vertreten mit Ing. Angelika Frasl und mir (Günter Tolar). Peter Traschkowitsch und Martina Punz waren ebenfalls delegiert, allerdings von ihren Organisationen. Die Ergebnisse des Parteitages sind bekannt: Alfred Gusenbauer wurde mit 95% wieder gewählt. Aller Jubel darüber (das letzte Mal waren es nur knapp 89%) und alle Kritik daran (alle anderen haben mehr %) war ebenfalls ausführlich zu lesen. Der Parteitag war perfekt inszeniert, Josef Broukal moderierte ihn sehr gut. Die große (vielleicht da du dort auch etwas trotzige) Einigkeit war überall zu spüren.</p>
<p><span id="more-1365"></span></p>
<p>Für uns erfreulich:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gusenbauer</span> hat in seine Grundsatzrede unseren Satz „so leben wie wir wollen“ übernommen und ihn deutlich in unsere Richtung verwendet. Beim Studium der Bundes-Kandidaten-Liste für die Nationalratswahl ist auch Erfreuliches zu entdecken: Ich (<span style="font-weight: bold;">Günter Tolar</span>) bin auf Platz 73 gereiht, so einen guten Platz hatten wir noch nie. <span style="font-weight: bold;">Dominik Mungenast</span>, <span style="font-weight: bold;">Angelika Frasl</span>, <span style="font-weight: bold;">Peter Traschkowitsch</span> und <span style="font-weight: bold;">Martina Punz</span> sind ebenfalls auf der Nationalratsliste und kandidieren auch. Wir sind somit platzmässig, als auch zahlenmässig sehr gut vertreten. Ein Signal unserer Partei, dass unsere Arbeit ernst genommen wird und eine Anerkennung für das Know How unserer kompetenten SoHo-MitarbeiterInnen. Die Entscheidung der Partei, mit dem LIF ein Wahlbündnis zu gründen und somit deren Vorsitzenden Zach einen fixen Listenplatz zuzusprechen, ist auch in unse</p>
<p>ren Reihen nicht ununumstritten. Klar ist, dass wir jetzt antauchen müssen. Die Reaktionen der unabhängigen (und somit schwarzen) Presse sind schon nachzulesen: „ÖVP klar vor SPÖ“. Die Wahlhelfer der Schwarzen sind emsig unterwegs. Wir müssen also für unseren Wahlerfolg selber sorgen, das heißt, rennen, rennen, rennen, überzeugen, überzeugen, überzeugen. Wie lang lassen sich die Lesben, Schwulen, Bisexuellen und TransGender in Österreich noch auf den Kopf scheißen?</p>
<p>Es muss uns aber auch klar sein, dass nur Rot-Grün eine ausreichende Garantie dafür bietet, dass unsere Anliegen nun endlich auf Europa-Niveau gebracht werden. Eine große Koalition mit der ÖVP würde unsere Forderungen vermutlich auf Gastinger-Niveau hinunterschrauben – und das ist wenig genug und eigentlich nicht akzeptabel. Wir haben auf dem Parteitag einen Antrag gestellt mit der wichtigsten Forderung: „Einführung einer standesamtlich „Eingetragenen Partnerschaft“ (EP) für Lesben und Schwule … Im Hinblick auf die weitere europäische Rechtsentwicklung mittelfristig die völlige Öffnung der Ehe für Homosexuelle.“ Weiters haben wir einen Antrag zur Bereinigung der TransGender-Problematik eingebracht. Beide Anträge sind im Wortlaut auf unserer Homepage nachzulesen.</p>
<p>Die nächsten 3 Wochen sind also eine große Herausforderung für uns. Wir müssen allen LesBiSchwulen und TransGendern in Österreich klar machen, dass die Durchsetzung unserer Forderungen nur und ausschließlich über die SPÖ zu machen ist, weil wir halt der Mehrheit näher sind. Aus unserer Sicht sind aber auch alle Anstrengungen zu unternehmen, dass sich Rot-Grün rechnerisch ausgeht. Ich weiß, dass unsere Partei keine Koalitionsansagen machen will. In unserer Sache aber gibt es nur eine einzige Erfolg versprechende Koalition. Und die ist dann zu erreichen, wenn die SPÖ möglichst stark wird. Also! Es wird in den nächsten Tagen wieder einen Newsletter geben, in dem wir über unsere Wahlkampfvorhaben berichten werden (Organisation von Verteilaktionen u.s.w.). Glaubt mir, FreundInnen, es ist zu schaffen, dass wir gewinnen. Wenn jeder von uns 2 oder 3 Leute dazu bringt, uns zu wählen, dann erreichen wir das Ziel!</p>
<p><font size="4"><span style="font-weight: bold;">Also! Ärmel aufkrempeln und auf geht’s!</span></font> </p>
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