bk05gr585

Archiv für Kategorie ‘SoHo-Tirol’

30 Juni 2004

SoHo-Tirol und SPÖ protestieren heftig! – Lesben und Schwule auch in Tirol Menschen zweiter Klasse am Beispiel Tanzschule Polai

30. 6. 2004 – Wien (SPÖ Tirol) “Es ist eine ungeheuerlich diskriminierende Geschäftspraxis, dass Ferry Polai Lesben und Schwule aus seinen Tanzkursen ausschließt”, reagieren SPÖ-Nationalratsabgeordnete Gisela Wurm, SPÖ-Gemeinderätin Sigrid Marinell und SoHo-Landesvorsitzender und Stellvertretender Bundesvorsitzender Dominik Mungenast auf die menschenverachtende Vorgangsweise der Tanzschule Polai, die lesbische und schwule Paare nach einer Meldung in der heutigen Tiroler Tageszeitung nicht dulden will. (weiterlesen…)

5 September 2003

Engagement für gleichgeschlechtliche Paare – Mungenast fordert Gleichbehandlung homosexueller Lebensgemeinschaften in Tirol

Dominik Mungenast5. 9. 2003 – Innsbruck (SPÖ-Tirol) Dominik Mungenast, Tiroler Landesvorsitzender der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo und schwuler Kandidat der SPÖ-Landesliste in Tirol betont heute:

“Ich freue mich, dass die SPÖ-Tirol eigentlich eine Selbstverständlichkeit getan hat, nämlich einen offen schwulen Kandidaten auf die Liste zu nehmen. Schade allerdings, dass sie damit in Tirol alleine geblieben ist.”

“Wir müssen endlich dafür sorgen, dass das Land Tirol in allen Bereichen, wo es selbst entscheiden kann, gleichgeschlechtliche Paare so behandelt wie heterosexuelle Paare, sei es nun im Sozialbereich oder Dienstrecht. Denn solange die Schüssel-ÖVP im Bund alles in diese Richtung blockiert, können wir zumindest auf Tiroler Landesebene tätig werden”, begründet Mungenast sein politisches Engagement und erläutert: “In Tirol ist für Lesben und Schwule – im Gegensatz zu Wien – noch viel zu tun. Dort hat die SPÖ seit Mitte der 90er Jahre für die Anerkennung homosexueller Paare in allen Bereichen gesorgt: bei den Gemeindebediensteten, den Gemeindewohnungen, den Spitälern oder im Sozialbereich.” (weiterlesen…)

12 Januar 2002

Einem: “Staat soll nicht weiter festlegen, welche Beziehungen legitim sind und welche nicht”

Utl.: Tolar: “Homosexuelle sind in Österreich vor dem Gesetz immer noch Menschen zweiter Klasse”

12. 1. 2002 – Wien (SK) “Der Staat soll nicht weiter festlegen, welche Beziehungen legitim sind und welche nicht” erklärte Nationalratsabgeordneter Caspar Einem, Europasprecher der SPÖ, gestern Abend bei einer Diskussion in Innsbruck und verwies dabei auf zahlreiche konkrete Benachteilungen für gleichgeschlechtliche Paare im österreichischen Gesetz. Unter dem Titel “Homosexuelle PartnerInnenschaften – Unsichtbar für Recht und Gesetz?” hatten die Initiative Sozialismus & Homosexualität (SoHo), Landesgruppe Tirol, und das Renner-Institut zu einer Podiumsdiskussion geladen, an der neben Einem noch Günter Tolar, Bundesvorsitzender der SoHo, und Dr. Helmut Graupner, Rechtsanwalt und Präsident des Rechtskomitee Lambda teilnahmen. Tolar betonte: “Homosexuelle sind in Österreich vor dem Gesetz Menschen zweiter Klasse. Es ist mir daher fast schon peinlich, als 62jähriger angesehener Österreicher immer noch betteln zu müssen, um mit dem Menschen, den ich liebe, auch rechtlich abgesichert zusammenleben zu dürfen.” (weiterlesen…)

22 Mai 2001

Prock: Klares Signal für Abschaffung des Paragraf 209StGB

SoHo Tirol: “Tiroler Richter zeigen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn”

22. 5. 2001 – Innsbruck (SK) “Als klarer Befürworter einer baldigen Abschaffung des Paragraf 209 StGB bin ich sehr erfreut, dass das Oberlandesgericht Innsbruck hier ein klares Signal an den Verfassungsgerichtshof sendet”, erklärt SPÖ-Landesparteivorsitzender Herbert Prock am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Das OLG Innsbruck hatte, wie erst gestern Abend bekannt wurde, am 8. Mai ein laufendes Verfahren unterbrochen und beim Verfassungsgerichtshof die Aufhebung des § 209 StGB beantragt. In diesem umstrittenen Paragrafen ist das Mindestalter für freiwillige sexuelle Handlungen zwischen Männern mit 18 Jahren festgelegt. (weiterlesen…)

26 Januar 2001

SP-Antrag für Toleranz und Gleichberechtigung abgelehnt!

Utl: Marinell: Keine Toleranz und Gleichberechtigung für Homosexuelle in Tirol

26. 1. 2001 – Innsbruck Bei der gestrigen Innsbrucker Gemeinderatssitzung wurde ein Antrag für Toleranz und Gleichberechtigung der SP-GRin Sigrid Marinell mehrheitlich abgelehnt. In dieser Deklaration hätte die Stadt Innsbruck ein Bekenntnis ablegen sollen, dass niemand wegen der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Sprache, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung oder Identität, der weltanschaulichen, politischen oder religiösen Überzeugung bevorzugt oder benachteiligt werden darf. Mit diesem Antrag hätte die Stadt sich aktiv gegen die Diskriminierung inbesonders von homosexuellen Menschen eingesetzt. (weiterlesen…)

11 November 2000

Prock: SoHo Tirol ist wichtiges Zeichen, dass Homosexuelle “vor den Vorhang kommen”

Utl.: Günter Tolar eröffnete das Fest zur Gründung der SoHo Tirol

11. 11. 2000 – Innsbruck (SK) “Ich freue mich, dass die SPÖ Tirol nun die dritte Landespartei mit einer eigenen Themeninitiative Sozialismus & Homosexualität ist”, erklärte Landeshauptmann-Stellvertreter und SPÖ-Landesparteivorsitzender Herbert Prock am Freitag Abend beim Gründungsfest der SoHo Tirol. Prock führte aus: “Meine Teilnahme an eurem Fest ist ein demonstratives Zeichen, dass mir und der SPÖ Tirol das Thema Homosexualität wichtig ist und hier keine Berührungsängste bestehen. Abseits aller politischen Fragen ist Homosexualität in der Gesellschaft vor allem auch eine Frage des Bewusstseins. Ich bin daher froh, wenn Lesben und Schwule auch in Tirol endlich hinter dem Vorhang hervorkommen und wünsche Euch für Eure Arbeit alles Gute”. (weiterlesen…)

Seiten: zurück 1 2 3