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Archiv für 2002

15 Januar 2002

SPÖ-Wehsely: “Paragraf 209 ist Diskriminierung und kein Jugendschutz!”

15. 1. 2002 – Wien (SPW-K) “Homosexuelle sind in Österreich vor dem Gesetz noch immer Menschen zweiter Klasse. Dass ist im heutigen Europa ein einzigartiger Anachronismus”, kommentierte heute die Wiener SPÖ-Gemeinderätin Mag. Sonja Wehsely die für heute anstehende Verhandlung in zweiter Instanz nach Paragraf 209 am Oberlandesgericht Wien. “Dass bei diesem Verfahren gegen die Möglichkeit der Diversion Beschwerde erhoben wurde, zeigt, wie praxisfern und menschenrechtlich bedenklich dieses Gesetz eigentlich ist. Paragraf 209 ist Diskriminierung und kein Jugendschutz!” (weiterlesen…)

12 Januar 2002

Einem: “Staat soll nicht weiter festlegen, welche Beziehungen legitim sind und welche nicht”

Utl.: Tolar: “Homosexuelle sind in Österreich vor dem Gesetz immer noch Menschen zweiter Klasse”

12. 1. 2002 – Wien (SK) “Der Staat soll nicht weiter festlegen, welche Beziehungen legitim sind und welche nicht” erklärte Nationalratsabgeordneter Caspar Einem, Europasprecher der SPÖ, gestern Abend bei einer Diskussion in Innsbruck und verwies dabei auf zahlreiche konkrete Benachteilungen für gleichgeschlechtliche Paare im österreichischen Gesetz. Unter dem Titel “Homosexuelle PartnerInnenschaften – Unsichtbar für Recht und Gesetz?” hatten die Initiative Sozialismus & Homosexualität (SoHo), Landesgruppe Tirol, und das Renner-Institut zu einer Podiumsdiskussion geladen, an der neben Einem noch Günter Tolar, Bundesvorsitzender der SoHo, und Dr. Helmut Graupner, Rechtsanwalt und Präsident des Rechtskomitee Lambda teilnahmen. Tolar betonte: “Homosexuelle sind in Österreich vor dem Gesetz Menschen zweiter Klasse. Es ist mir daher fast schon peinlich, als 62jähriger angesehener Österreicher immer noch betteln zu müssen, um mit dem Menschen, den ich liebe, auch rechtlich abgesichert zusammenleben zu dürfen.” (weiterlesen…)

10 Januar 2002

Tolar: “Am 23. Februar ist es für manche Anträge zu spät!”

10. 1. 2002 – Wien (SK) “Da auch lesbische und schwule Opfer des Nationalsozialismus in Österreich Anspruch auf bestimmte Entschädigungsleistungen haben, sollten sie unbedingt die für sie maßgeblichen Fristen beachten. Denn am 23. Februar ist es für manche Anträge zu spät”, betonte heute Günter Tolar, Bundesvorsitzender der SoHo (Initiative Sozialismus & Homosexualität) gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. (weiterlesen…)

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