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Archiv für 2004

22 Dezember 2004

Mungenast: “Tiroler Anti-Diskriminierungsgesetz ist ein großer Schritt im Kampf gegen Diskriminierung von Lesben und Schwule in Tirol”

Dominik Mungenast22. 12. 2004 – Innsbruck (SoHo-Tirol) “Mit dem gestrigen Regierungsbeschluss zum Tiroler Anti-Diskriminierungsgesetz haben wir unseren Kampf gegen Diskriminierung auch aufgrund der sexuellen Orientierung erfolgreich fortgesetzt. Die SPÖ hat Ihre Forderungen gegen Schlechterstellungen von Lesben und Schwule klar durchgesetzt und einen weiteren großen Schritt in der Frage der Gleichberechtigung von homosexuellen Menschen markiert.”, zeigt sich Dominik Mungenast, Tiroler Landesvorsitzender der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo, sehr erfreut. (weiterlesen…)

21 Dezember 2004

Tolar: “Rechtliche Diskriminierung lesbischer Frauen bei Fortpflanzungsmedizin endlich beenden!”

SoHo-Bundesvorsitzender Günter TolarUtl.: Stadlbauer: “Wir bleiben dran bis diese unverständliche Ungleichbehandlung beseitigt wird”

21. 12. 2004 – wien (SK) “Die rechtliche Diskriminierung lesbischer Frauen bei der Fortpflanzungsmedizin gehört endlich beendet. Warum sollen allein lebende Frauen oder lesbische Partnerinnen nicht das gleiche Recht haben wie verheiratete Frauen?”, erklärte am Dienstag Günter Tolar, Bundesvorsitzender der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (weiterlesen…)

17 Dezember 2004

Gemeinsamer Entschliessungsantrag von SPÖ und Grünen zur Gleichbehandlung lesbischer Frauen im Fortpflanzungsmedizingesetz – EA230/UEA

17.12.04 – Gemeinsamer Entschliessungsantrag von SPÖ und Grünen zur Gleichbehandlung lesbischer Frauen im Fortpflanzungsmedizingesetz – EA230/UEAHier zum Downloaden:

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30 November 2004

Tolar: “SPÖ-Parteitag beschliesst ‘Gleich viel Recht für gleich viel Liebe’ während ÖVP dazu schweigt!”

SPOE-Logo30. 11. 2004 – Wien (SK) “Der SPÖ-Parteitag hat gezeigt, was eine moderne und weltoffene Homosexuellenpolitik bedeutet und beschliesst: Eingetragene Partnerschaft (EP) für Lesben und Schwule, wobei mittelfristig sogar eine völlige Öffnung des Eherechts angedacht wird; Umfassender Diskriminierungsschutz, Rechtliche Anerkennung und ein Mahnmal für lesbische und schwule NS-Opfer; Abschaffung des Paragraf 207b Strafgesetzbuch und das Bekenntnis zur Förderung LesBiSchwuler KandidatInnen bei Wahlen auf allen Ebenen.” erklärte am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Günter Tolar, Bundesvorsitzender der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo. (weiterlesen…)

17 November 2004

Mungenast: „Neues Tiroler Gleichbehandlungsgesetz – ein Meilenstein in der Bekämpfung von Diskriminierungen von homosexuellen Gemeinde- und Landesbediensteten“

Dominik MungenastUtl.: „ÖVP muss auch im Hinblick auf das Tiroler Anti-Diskriminierungsgesetz mehr Verhandlungsbereitschaft zeigen und Nachbesserungen zulassen.”
17. 11. 2004 – Innsbruck (SPÖ/SoHo) „Es freut mich sehr, dass mit den neuen Gemeinde- und Landesgleichbehandlungsgesetzen, welche heute im Landtag beschlossen wurden, nun auch in Tirol erste konkrete Anti-Diskriminierungsmaßnahmen zum Schutz von Lesben und Schwule gesetzt wurden. Hier hat die SPÖ ganze Arbeit geleistet und gezeigt wie es richtig geht“, zeigt sich Dominik Mungenast, Tiroler Landesvorsitzender der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo erfreut. (weiterlesen…)

16 November 2004

Kranzl fordert mehr Rechte für gleichgeschlechtliche Paare

Christa Kranzl16. 11. 2004 – St. Pölten (NLK) Landesrätin Christa Kranzl, der Bundesvorsitzende für Sozialisdemokratie und Homosexualität, Günter Tolar, und die Rechtsanwältin Dr. Gabriele Vana-Kowarzik fordern “Gleich viel Recht für gleich viel Liebe”, eine Initiative für gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Denn die Beziehung dieser Paare gilt nicht einmal als “nichteheliche Lebensgemeinschaft”. “In Wien leben nach Schätzungen 170.000 homosexuelle Menschen”, wenn man diese Zahl auf Niederösterreich umlege, dann würde man landesweit auf rund 150.000 Menschen kommen, die diese Lebensform wählen, sagte Kranzl. (weiterlesen…)

29 Oktober 2004

Wehsely bei Festveranstaltung 25 Jahre HOSI-Wien

Stadträtin Sonja Wehsely - Credits SpiolaUtl.: Alle Menschen haben das Recht zu leben und zu lieben, wie sie wollen29. 10. 2004 – Wien (OTS) “Die Stadt Wien hat in den vergangenen Jahren immer wieder aufs Neue bewiesen, Partnerin für LesBiSchwule Anliegen zu sein”, erklärte Stadträtin Mag.a Sonja Wehsely Freitag Abend bei der Veranstaltung “25 Jahre HOSI-Wien” in der Volkshalle des Wiener Rathauses. “Alle Menschen haben das Recht zu leben und zu lieben, wie sie wollen. Damit dieses Recht auch garantiert ist, braucht es Interessenorganisationen wie die HOSI”, so Wehsely. (weiterlesen…)

27 Oktober 2004

Einem: Ein Glückwunsch an das Europäische Parlament

Caspar Einem - Credits SpiolaUtl.: Rückzieher Barrosos sinnvoller Schritt

27. 10. 2004 – Wien (SK) “Der heutige Tag ist ein großer Tag des Parlamentarismus auf europäischer Ebene”, stellte der Europasprecher der SPÖ, Caspar Einem, zur Entscheidung des designierten Kommissionspräsidenten Barroso, seine Kommission noch nicht vorzustellen,gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. “Das Europäische Parlament hat ein klares Signal gesendet und Barroso hat es offenbar verstanden. Damit hat das Europäische Parlament deutlich gemacht, dass es kein bloßes Akklamationsorgan der Staats- und Regierungschefs (die die Kommissare vorschlagen) oder der Kommission ist. Auch in Brüssel braucht die Regierung – und das ist die Funktion der Kommission – die Zustimmung des Parlaments. Und das ist gut so.” Auf diese Weise hätten die Wählerinnen und Wähler vom 13. Juni 2004 nun doch Einfluss auf die künftige Regierung Europas genommen. (weiterlesen…)

27 Oktober 2004

Berger: Einigkeit der SPE-Fraktion erzwingt Barrosos Rückzieher

Maria Berger27. 10. 2004 – Wien (SK) “Der einstimmige Beschluss der sozialdemokratischen Fraktion im EU-Parlament nach Ablehnung des Kommissionsteams von Barroso hat den Kommissionspräsidenten zum Rückzug gezwungen”, so Maria Berger, SPÖ-Delegationsleiterin im EP, heute in Strassburg. “Barroso hat zuletzt erkannt, dass er unausweichlich in eine Niederlage steuert.”

Berger zeigt sich erfreut, “dass dank der Geschlossenheit der Sozialdemokraten keine Kommission ins Amt kommt, die inhaltlich einseitig ausgerichtet und teilweise mit wenig kompetenten Personen besetzt ist.” Es liege nun an Barroso, einen Vorschlag zu präsentieren, dem alle Fraktionen des Europäischen Parlaments ihr Vertrauen aussprechen können, so die Europaabgeordnete abschließend. (weiterlesen…)

26 Oktober 2004

Berger/Swoboda: Barroso hat politische Chance vertan

Hannes SwobodaUtl.: SP-Zustimmung nur noch bei Ressortwechsel von Buttiglione denkbar

26. 10. 2004 – Wien (SK) Jose Manuel Barroso hat heute vermutlich seine letzte Chance auf eine breite Zustimmung für seine Kommission vertan. Diese Einschätzung vertreten Maria Berger, SPÖ-Delegationsleiterin im Europäischen Parlament und SPE-Vizevorsitzender Hannes Swoboda nach der Plenarsitzung mit dem designierten Kommissionspräsidenten in Strassburg. Das Angebot, das Barroso dabei den Abgeordneten vorgelegt hat, sei schwach gewesen, die Überlegungen hinsichtlich Grundrechte und Nicht-Diskriminierung längst bekannt und “in der Pipeline”. Deshalb, so Berger, “sehe ich keine ausreichende politische Basis. Die SPÖ-Delegation wird gegen die neue Kommission stimmen.” (weiterlesen…)

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