3. 9. 2004 – Wien (SK) “Eine Beseitigung der Diskriminierung von homosexuellen Paaren hat unter den ÖVP-Männern Schüssel und Khol keine Chance. Dies wird durch die Aussagen Khols in der heutigen ‘Presse’ leider eindrucksvoll bestätigt”, erklärte SPÖ-Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. (weiterlesen…)
Archiv für 2004
Tolar zur ÖVP-Arbeitsgruppe: ÖVP spielt trauriges Spiel mit Österreichs Homosexuellen
Utl.: Alles andere als die absolute Gleichstellung ist kein Erfolg und Augenauswischerei
31. 8. 2004 – Wien (SK) Der Vorsitzende der SoHo, Günter Tolar, nimmt das Ergebnis der ersten Sitzung des ÖVP-Arbeitskreises zur Homo-Gleichstellung mit einem gewissen Kopfschütteln zur Kenntnis. “Wenn Fekter meint, man sei mehrheitlich der Meinung, Diskriminierungen gehörten beseitigt, aber die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften komme nicht infrage, dann spielt sie mit der Öffentlichkeit und vor allem mit uns Homosexuellen ein trauriges Spiel. Ich befürchte, dass die ÖVP nur das ändern wird, was wir aufgrund von Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes ohnehin ändern müssen”, so Tolar am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. (weiterlesen…)
Heinisch-Hosek zu Homo-Paaren: ÖVP-Arbeitsgruppe nimmt Thema nicht ernst
Utl.: Schüssel-Aussage ist beschämend
31. 8. 2004 – Wien (SK) “Die ÖVP-Arbeitsgruppe, die sich heute konstituiert hat, will sich offenbar mit dem absurden Diktum ‘keine Diskriminierung, aber auch keine Gleichberechtigung’ zufrieden geben – ganz offensichtlich nimmt sie das Thema nicht ernst”, so SPÖ-Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, die ihrem Bedauern Ausdruck verlieh, dass der steirische ÖVP-Klubchef Drexler offensichtlich zurückgepfiffen wurde. “Nach dem bewährten Motto: ‘ein Schritt vor, zwei zurück’ hat sich die ÖVP wieder einmal das liberal-fortschrittliche Deckmäntelchen umgehängt, ohne tatsächlich etwas ändern zu wollen.” (weiterlesen…)
Tolar: Adoptionsfrage steht nun zur Diskussion – Kindeswohl immer am wichtigsten
Utl.: Auch lesbische und schwule Partnerschaften sind Familien!
20. 8. 2004 – Wien (SK) “Nach der intensiven und überwiegend niveauvollen Debatte der letzten Wochen ist klar geworden, dass die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften breite Unterstützung findet – auch aus wichtigen Teilen des bürgerlichen Lagers. Gerade die ausführliche Diskussion hat bewirkt, dass nun auch die Adoptionsfrage zur Diskussion steht”, erklärte Günter Tolar, Bundesvorsitzender der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. “Mittlerweile können sich führende SPÖ-Politiker wie Alfred Gusenbauer, Barbara Prammer, Sonja Wehsely und Gabriele Heinisch-Hosek in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften ein Recht auf Adoption der eigenen Stiefkinder vorstellen und denken laut über darüber hinausgehende Fragen nach. (weiterlesen…)
Heinisch-Hosek für Stiefkindadoption in einer homosexuellen Partnerschaft
20. 8. 2004 – Wien (SK) SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek unterstützt den Vorschlag von Wiens Frauen- und Integrationsstadträtin Sonja Wehsely, dass Kinder, die in eine gleichgeschlechtliche Beziehung von einer Partnerin/einem Partner mitgenommen werden, adoptiert werden können. “Ich unterstütze den Vorschlag von Stadträtin Wehsely, für diese sogenannten ‘Regenbogenkinder’ ein Adoptionsrecht durchzusetzen”, so Heinisch-Hosek am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. (weiterlesen…)
Fischer in NEWS: “Optimistisch für großen Schritt für gleiche Rechte”
Utl.: Der Bundespräsident zum Streit um die Rechte gleichgeschlechtlicher Partnerschaften: “Diskriminierung beseitigen. Es geht um wichtige Grundwerte.”
18. 8. 2004 – Wien (NEWS-OTS) In einem Interview mit der Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS erklärt Bundespräsident Heinz Fischer – unbeeindruckt von der Kritik von VP-Klubchef Molterer an ihm: “Ich vertrete die Position, dass man die Diskriminierung von gleichgeschlechtlich orientierten Mitmenschen in möglichst vielen Bereichen beenden sollte. Da geht es um gesetzliche, aber auch außergesetzliche Maßnahmen, wie etwa das Besuchsrecht bei Krankheit im Spital.” (weiterlesen…)
Tolar: SoHo lädt zum Runden Tisch über gleichgeschlechtliche Partnerschaften
Utl.: SPÖ-Vorschlag für standesamtlich Eingetragene Partnerschaft liegt seit April 2000 auf dem Tisch
18. 8. 2004 – Wien (SK) “Die Debatte über die Absicherung lesbischer und schwuler Paare ist ein Quantensprung in der öffentlichen Diskussion über unsere Anliegen. Endlich wird sachlich und ernsthaft über unser Thema gesprochen – auch von VertreterInnen aus dem bürgerlichen Lager”, betonte Günter Tolar, Bundesvorsitzender der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. “Gleichzeitig treten nun auch Unterschiede in den Lösungsvorschlägen auf. Die SoHo lädt daher nun alle an einer Gleichstellung interessierten Gruppen für Anfang September zu einem Runden Tisch, wo wir besonders mit den politischen Homosexuellenorganisationen, den Grünen und den aufgeschlossenen ÖVP-Aktivisten über diese Modelle reden möchten. Sollte nachher ein gemeinsames Modell herauskommen, wäre uns das natürlich am liebsten”, unterstrich Tolar. (weiterlesen…)
Gusenbauer: ÖVP-Spitze agiert “antiquiert und lebensfremd”
Utl.: SPÖ-Antrag zu eingetragenen Partnerschaften im Herbst im Parlament”
17. 8. 2004 – Wien (SK) “Österreich sollte sich von den konservativen Kräften in der ÖVP und deren antiquierten Ansichten nicht bremsen lassen, wenn es darum geht, westeuropäische Standards zu schaffen”, sagte SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer zur aktuellen Diskussion über die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften. Die SPÖ wird im Herbst ihren fix und fertig ausformulierten Gesetzestext zu eingetragenen Partnerschaften erneut im Nationalrat einbringen. Den anderen Parteien soll damit die Möglichkeit gegeben werden, sich dieser Frage zu stellen. Aus dem Modell der eingetragenen Partnerschaften würden Rechte und Pflichten – aus dem Wohnrecht, Erbrecht, Steuerrecht und Sozialrecht – für beide resultieren. (weiterlesen…)
Bundespräsident Dr. Heinz Fischer im Ö3 Interview: “Gleichgeschlechtlich orientierte Beziehungen von Diskriminierung befreien.”
17. 8. 2004 – Wien (ORF-OTS) Erstmals hat heute Bundespräsident Dr. Heinz Fischer auf Ö3 zum Thema Gleichstellung homosexueller Paare Stellung genommen. Fischer spricht sich im Ö3 Interview eindeutig für die Gleichstellung homosexueller Paare aus, das Wort “Ehe” will der Bundespräsident aber in diesem Zusammenhang nicht verwenden.Bundespräsident Dr. Heinz Fischer in den Ö3 Nachrichten: “Es geht nicht um die Homosexuellen-Ehe, denn durch die Verwendung des Begriffes “Homosexuellen-Ehe” wird das Problem unnötig aufgeladen und auf eine falsche Ebene geschoben. Mein Standpunkt ist, dass man Menschen, die eine gleichgeschlechtlich orientierte Beziehung haben, die auf Dauer angelegt ist, die auf gegenseitige Lebensgemeinschaft und Unterstützung angelegt ist, von Diskriminierungen befreien muss und dieser Lebensform auch gleichwertige Entfaltungsmöglichkeiten geben muss. (weiterlesen…)
Tolar: “Warnendes Beispiel Frankreich zeigt: Grüner ZIP ist für Lesben und Schwule zu wenig!”
Utl.: Vor einem Jahr im Parlament eingebrachtes SPÖ-Modell der “Eingetragenen Partnerschaft (EP)” sichert umfassende Rechte
16. 8. 2004 – Wien (SK) “Das grüne Modell eines ZIP (Zivilpaktes) ist für heterosexuelle Paare sicherlich ein interessantes Modell. Von dieser Seite sollte es auch diskutiert werden. Für die rechtliche Absicherung lesbischer und schwuler Paare ist der ZIP aber eindeutig zuwenig. Die Grünen wollen hier offensichtlich eine ‘Ehe light’ für Heterosexuelle einführen”, erklärte am Montag Günter Tolar, Bundesvorsitzender der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo, gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. (weiterlesen…)















