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Archiv für 2005

16 Dezember 2005

Prammer zur Homo-Ehe: Gastinger soll sich nicht fügen

Mag.a Barbara Prammer - Credits SpiolaUtl.: Ankündigungspolitik wird unglaubwürdig

16.12.05 Wien (SK) – “Erneut erweist sich Justizministerin Karin Gastinger als Ankündigungspolitikerin, wenn sie sich nun dem Widerstand ihrer Regierungskolleginnen und -kollegen zur Homo-Ehe fügen will. Es ist ihre Aufgabe, ihre Vorstellungen in der Regierung durchzubringen, nicht klein beizugeben”, so die Zweite Nationalratspräsidentin und SPÖ Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. **** (weiterlesen…)

16 Dezember 2005

Jarolim zu Homosexuelle: ÖVP will ihr Gesellschaftsmodell allen aufoktroyieren

Utl.: Reform des Familienrechts sollte auch rechtliche Position von Lebensgemeinschaften verbessern

16.12.05 Wien (SK) – Die heftige Abwehr des ÖVP-Klubchefs gegen den Vorstoß von Justizministerin Gastinger zur Gleichstellung Homosexueller und einer Reform des Familienrechts kommentierte SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst so: “Es ist als ein Zeichen starker Verbohrtheit anzusehen, wenn Molterer meint, dass die Ehe durch eine eingetragene Partnerschaft unterminiert werde. Ganz offensichtlich will die ÖVP ihr rechtskonservatives Gesellschaftsmodell allen aufoktroyieren.” **** (weiterlesen…)

16 Dezember 2005

Posch zu Homosexuellen-Debatte: Warne vor zunehmender Radikalisierung

SPÖ-Menschenrechtssprecher Walter Posch - Credits Spiola16.12.05 – Wien (SK) – Anlässlich der aktuellen Debatte um den Vorschlag von BZÖ-Ministerin Karin Gastinger zum Thema Partnerschaft für Homosexuelle, warnte vor zunehmender Radikalisierung. “Die Aussagen des Freiheitlichen Volksanwaltes Stadler (Stichwort “homosexuelle und andere perverse Partnerschaften”) waren vermutlich nur ein Vorgeschmack darauf, was im Zuge der Vorbereitung auf den österreichischen Nationalratswahlkampf im Herbst 2006 auf uns zukommen wird. (weiterlesen…)

16 Dezember 2005

Tolar: “Der Herbst ist demnächst vorbei”

Utl.: “Erinnerung an Ministerin Gastinger”

16.12.05 – Wien (SK) – “Frau Ministerin, wir erinnern Sie an Ihr Versprechen, einen fertigen Entwurf zur Entdiskriminierung von gleichgeschlechtlichen Paaren noch im Herbst (2005) vorzulegen. Der Herbst ist demnächst vorbei und wir warten noch immer, dass außer populistischen Diskussionen auch Taten folgen”, kritisierte Günter Tolar, Bundesvorsitzender der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo, anlässlich der zum wiederholten Mal neuerlich angekündigten Vorschläge zur Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften. (weiterlesen…)

8 Dezember 2005

Wien-Reise der SoHo OÖ

71733056_106647df20.jpgAm 8. Dezember 2005 machte sich eine Gruppe von OberösterreicherInnen mit dem Zug auf den Weg in die Bundeshauptstadt Wien. Ziel waren nicht – wie bei vielen anderen Leuten an diesem Feiertag – die Shopping-Malls der Wiener Innenstadt, sondern die Ausstellung „geheimsache:leben“ in der Neustifthalle. (weiterlesen…)

29 November 2005

Tolar: Vatikan weiter auf Diskriminierungskurs

SoHo-Bundesvorsitzender Günter TolarUtl.: Vatikan-Dokument ignoriert Menschenrechte

29.11.05 – Wien (SK) – “Die neuerlichen Ausritte gegen schwule Männer zeigen, wie stümperhaft und letzten Endes hilflos der Vatikan mit der Sexualität umgeht”, sagte Günter Tolar, Vorsitzender der SoHo, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Es sei “völlig sinnlos, sich auf diese hasserfüllten und unchristlichen Absurditäten im Detail einzulassen”, so Tolar weiter. “Die katholische Kirche versucht krampfhaft mit Verboten und ungeheuerlichen Verteufelungen, das aufrecht zu erhalten, was sie als Moral versteht und selbst in den eigenen Reihen nicht umzusetzen im Stande ist.” **** (weiterlesen…)

17 November 2005

SoHo an Volksanwalt Stadler: “Treten Sie endlich zurück!”

Dominik MungenastUtl.: Volksanwalt Stadler meldet sich mit Ungeheuerlichkeit zu Wort

17.11.05 – Wien (SK) – Anlässlich der Aussagen von Volksanwalt Stadler, bei denen dieser von “homosexuelle und andere perverse Partnerschaften” gesprochen hat, forderte der stv. Wiener Landesvorsitzende der sozialdemokratischen Homosexuellen Organisation SoHo Peter Traschkowitsch: “Der Volksanwalt Stadler meldet sich mal wieder mit einer diskriminierenden Aussage zu Wort. Gerade Sie als Volksanwalt sollten auch Belange von Menschen vertreten und sozialrechtliche Verbesserungen unterstützen. Es ist eine Ungeheuerlichkeit was Sie von sich geben!” **** (weiterlesen…)

11 November 2005

SoHo-Kritik an Fekter: ÖVP schiebt Verantwortung bei Gleichstellung hin und her

Bezirksrat Peter Traschkowitsch11.11.05 – Wien (SK) – Als ausgesprochen “lächerlich, dümmlich und verantwortungslo”s findet der Stv. Wiener Landesvorsitzende der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo, BR Peter Traschkowitsch, die Aussagen von VP-Justizsprecherin Fekter in der heutigen Ausgabe der “Presse” sind. “Die ÖVP schiebt die Verantwortung puncto Gleichstellung von hetero- und homosexuellen Partnerschaften stets dem Koalitionspartner zu, dabei hat die zu diesem Zweck eingerichtete ÖVP-Arbeitsgruppe seit einem Jahr nicht mehr getagt. Die ÖVP hätte bereits seit vielen Jahren die Möglichkeit zur Gleichstellung gehabt, aber nicht genutzt. Um bei den Worten vom steierischen VP-Klubchef Drexler zu bleiben ‘die eigene Partei soll nicht ständig auf rechtlichen Druck warten’”, fordert Traschkowitsch am Freitag. **** (weiterlesen…)

10 November 2005

SoHo nach heutiger VfGH-Entscheidung sehr erfreut über die richtungsweisende Entscheidung des Höchstgerichtes

Logo Verfassungsgerichtshof10.11.05 Wien (SK) – “Wir begrüßen sehr, dass der Verfassungsgerichtshof in seiner Entscheidung, den Ausschluss Homosexueller von der Mitversicherung als verfassungswidrig anerkennt”, zeigt sich Peter Traschkowitsch, stv. Landesvorsitzender der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo, sehr erfreut. “Die Regierung ist nun aufgefordert, diese Entscheidung im ASVG einzuarbeiten, um den vom Höchstgericht eingeforderten Gleichheitsgrundsatz zu erreichen. Der VfGH hat in Anlehnung an Rechtsansichten des EGMR (EGMR 24.07.03, 40016/98, Karner) eine Verletzung des Art 14 EMRK gesehen und dies nicht nur als diskriminierend, sondern auch als gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßend angesehen”, betonte Traschkowitsch. **** (weiterlesen…)

10 November 2005

Prammer: VfGH hat wichtige Entscheidung getroffen

Logo Verfassungsgerichtshof10.11.05 – Wien (SK) – Sehr zufrieden über die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes, den Ausschluss Homosexueller von der Mitversicherung als verfassungswidrig anzuerkennen, ist die Zweite Präsidentin des Nationalrates, SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer. “Das ist eine äußerst wichtige Entscheidung gewesen und ein Beweis dafür, dass die Bundesregierung säumig ist”, sagte Prammer Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. **** (weiterlesen…)

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