Utl.: Ankündigungspolitik wird unglaubwürdig
16.12.05 Wien (SK) – “Erneut erweist sich Justizministerin Karin Gastinger als Ankündigungspolitikerin, wenn sie sich nun dem Widerstand ihrer Regierungskolleginnen und -kollegen zur Homo-Ehe fügen will. Es ist ihre Aufgabe, ihre Vorstellungen in der Regierung durchzubringen, nicht klein beizugeben”, so die Zweite Nationalratspräsidentin und SPÖ Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. **** (weiterlesen…)

16.12.05 – Wien (SK) – Anlässlich der aktuellen Debatte um den Vorschlag von BZÖ-Ministerin Karin Gastinger zum Thema Partnerschaft für Homosexuelle, warnte vor zunehmender Radikalisierung. “Die Aussagen des Freiheitlichen Volksanwaltes Stadler (Stichwort “homosexuelle und andere perverse Partnerschaften”) waren vermutlich nur ein Vorgeschmack darauf, was im Zuge der Vorbereitung auf den österreichischen Nationalratswahlkampf im Herbst 2006 auf uns zukommen wird.
Utl.: Vatikan-Dokument ignoriert Menschenrechte
Utl.: Volksanwalt Stadler meldet sich mit Ungeheuerlichkeit zu Wort
11.11.05 – Wien (SK) – Als ausgesprochen “lächerlich, dümmlich und verantwortungslo”s findet der Stv. Wiener Landesvorsitzende der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo, BR Peter Traschkowitsch, die Aussagen von VP-Justizsprecherin Fekter in der heutigen Ausgabe der “Presse” sind. “Die ÖVP schiebt die Verantwortung puncto Gleichstellung von hetero- und homosexuellen Partnerschaften stets dem Koalitionspartner zu, dabei hat die zu diesem Zweck eingerichtete ÖVP-Arbeitsgruppe seit einem Jahr nicht mehr getagt. Die ÖVP hätte bereits seit vielen Jahren die Möglichkeit zur Gleichstellung gehabt, aber nicht genutzt. Um bei den Worten vom steierischen VP-Klubchef Drexler zu bleiben ‘die eigene Partei soll nicht ständig auf rechtlichen Druck warten’”, fordert Traschkowitsch am Freitag. ****
10.11.05 Wien (SK) – “Wir begrüßen sehr, dass der Verfassungsgerichtshof in seiner Entscheidung, den Ausschluss Homosexueller von der Mitversicherung als verfassungswidrig anerkennt”, zeigt sich Peter Traschkowitsch, stv. Landesvorsitzender der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo, sehr erfreut. “Die Regierung ist nun aufgefordert, diese Entscheidung im ASVG einzuarbeiten, um den vom Höchstgericht eingeforderten Gleichheitsgrundsatz zu erreichen. Der VfGH hat in Anlehnung an Rechtsansichten des EGMR (EGMR 24.07.03, 40016/98, Karner) eine Verletzung des Art 14 EMRK gesehen und dies nicht nur als diskriminierend, sondern auch als gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßend angesehen”, betonte Traschkowitsch. **** 













