30.06.05 Wien (RK). Erfreut zeigte sich Stadträtin Sonja Wehsely Donnerstag in einer ersten Reaktion auf den Beschluss des spanischen Parlaments über gleichgeschlechtliche Ehen. “Die sozialdemokratische spanische Regierung geht den richtigen Weg. Auch in Österreich ist es dringend vonnöten, endlich LesBiSchwule und Transgender-Personen gleichzustellen. Wir brauchen die Zustimmung des Bundes zum im Parlament vorliegenden Gesetzesentwurf über die Eingetragene PartnerInnenschaft”, schloss Wehsely. **** (Schluss) me
Archiv für 2005
Wehsely erfreut über gleichgeschlechtliche Ehe in Spanien
SoHo: Wien steht für Vielfalt und gegen Diskriminierung!
Utl.: Tolar: “Als Schwuler bin ich stolz auf meine Stadt!”
29.06.2005 – Wien (SK) In ihrer heutigen Pressekonferenz anlässlich der bevorstehenden 10. Regenbogenparade am Samstag bestätigte Stadträtin Sonja Wehsely erneut die absolute Vorreiter Rolle Wiens in Sachen LesBiSchwule- und Transgender-Politik. (weiterlesen…)
Tolar: “Gleich viel Recht für gleich viel Liebe”
Roter Truck der SPÖ am 02. Juli 05 auf der 10. Regenbogenparade in Wien
28.06.05 – Wien (SK) Günter Tolar, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der sozialdemokratischen Homosexuellen Organisation – SoHo: “Das neuerliche NEIN zur rechtlichen Gleichstellung von PartnerInnenschaften von Lesben und Schwulen von Bundeskanzler Schüssel und der Sprachgebrauch zu dieser Thematik zeigt mehr denn je, die Einstellung der Regierungspartei ÖVP und wie deren Vorsitzender über ein Menschenrecht denkt. Diese – auch sprachliche – Diskriminierung muss sofort beendet werden! Deshalb müssen wir einmal mehr auf unsere Anliegen und unsere erfahrenen Diskriminierungen aufmerksam machen. Herr Schüssel, Sie werden von uns lautstark auf der Regenbogenparade hören.” (weiterlesen…)
Heinisch-Hosek zu Homosexuellen-Ehe: “Schüssel outet sich als Mann von gestern”
27.06.05 – Wien (SK) Die klare Absage des ÖVP-Chefs an die Homosexuellen-Ehe beim Tiroler Landesparteitag stößt bei SPÖ-Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek auf harsche Kritik. “Schüssel outet sich mit seinen Aussagen als ‘Mann von gestern’ – rückschrittlicher und konservativer als weite Teile seiner eigenen Partei”, so Heinisch-Hosek am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Vor allem die Begründung Schüssels – die ÖVP stelle die Familie und die Kinder in den Mittelpunkt – ist für Heinisch-Hosek “keinesfalls nachvollziehbar”, sie sieht darin nichts anderes als Homophobie. **** (weiterlesen…)
Tolar: “Die Zeit für Symbolakte ist längst vorbei”
Utl.: “Forderung der Wiener Grünen ist eine Beleidigung für homosexuelle Paare!”
23.06.2005 – Wien (SK): Anlässlich der heutigen Pressekonferenz der Wiener Grünen, in der u.a. eine “Wiener Ehe” für homosexuelle Paare gefordert wurde, ist Günter Tolar, Bundesvorsitzender und Wiener Landesvorsitzender der sozialdemokratischen Homosexuellenorganisation SoHo, unangenehm überrascht: “Ich verstehe nicht, warum die Wiener Grünen mit der “Wiener Ehe”, ähnlich der Hamburger Ehe für homosexuelle Paare aus den 90er Jahren, auf uralte Konzepte zurückgreifen. Man soll nicht dort anfangen, wo andere Länder vor 10 Jahren waren. Das ist ja eine Beleidigung homosexueller Paare, wenn man ihnen einen Rechtsakt vorgaukelt, der juristisch gesehen ein völlig wertloser Symbolakt ist! Sollten die Wiener Grünen es noch immer nicht wissen, so sei es ihnen jetzt nochmals gesagt: in Wien sind dank der SPÖ alle Lebensgemeinschaften, egal ob hetero oder homo, schon längst gleichgestellt!”, betont Tolar heute gegenüber dem SPÖ Pressedienst.**** (weiterlesen…)
Tolar: Erfreut über Mahnmal für homosexuelle NS-Opfer am Morzinplatz
Utl.: Wiener Stadtregierung setzt im Gedenkjahr ein Zeichen für Schwule, Lesben und Transgender-Personen
15.06.2005 – Wien (SK) 60 Jahre nach dem Ende des nationalsozialistischen Regimes wird in Wien für jene Menschen ein Mahnmal errichtet, die wegen ihrer Homosexualität oder ihrer sexuellen Identität Opfer des NS-Regimes geworden sind. In einer soeben stattfindenden Pressekonferenz informieren Stadträtin Sonja Wehsely und Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny, dass das Mahnmal am symbolträchtigen Morzinplatz (damals Sitz der GESTAPO) aufgestellt wird. **** (weiterlesen…)
Tolar begrüßt das überwältigende “Ja” der Schweizer für “Eingetragene Partnerschaft” Homosexueller
Utl.: Erstmals Volksbefragung zur HomosexuellenÂ
06.06.05 Wien (SK) Die Schweizer Bevölkerung hat gestern, Sonntag, mit 58 Prozent für die “Eingetragene Partnerschaft” Homosexueller gestimmt. In fast allen großen Städten lag die Zustimmung sogar weit über 60 Prozent. Günter Tolar, Vorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität) nennt dieses Ergebnis am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst “beeindruckend, weil damit erstmals die Bevölkerung befragt wurde und mit ihrem Votum klar zum Ausdruck gebracht hat, dass die Absicherung gleichgeschlechtlicher Paare durch eine standesamtliche Eintragung absolut mehrheitsfähig ist. Die Schweizer haben sich damit gegen die konservativen Argumente, die vor allem von der katholischen Kirche gekommen sind, und für die Menschenrechte entschieden”. **** (weiterlesen…)
Wehsely begrüßt Schweizer Partnerschaftsgesetz
Utl.: Wir brauchen auch in Österreich eine Eingetragene Partnerschaft
06.06.05 Wien – “Es freut mich, dass sich die Schweizer EidgenossInnen mit einem so klaren Votum für eine eingetragene Partnerschaft ausgesprochen haben. Höchste Zeit, dass jetzt endlich auch Bundeskanzler Schüssel mit seinen steirischen ParteifreundInnen gleichzieht und die Blockade gegen die Gleichstellung von LesBiSchwulen Lebensweisen im Personenstandsrecht aufgibt”, erklärte die zuständige Wiener Stadträtin Sonja Wehsely am Montag gegenüber der Rathaus-Korrespondenz. “Alle Menschen haben das Recht zu leben und zu lieben, wie sie wollen”, so Wehsely. “In Wien haben wir alle uns möglichen Maßnahmen bereits gesetzlich verankert. Jetzt brauchen wir eine breite Initiative auch im österreichischen Nationalrat”, schloss Wehsely.**** (Schluss) me (weiterlesen…)
Jarolim zu Homo-Paare: Sehe keinen Grund Gleichstellung Homosexueller auf die lange Bank zu schieben
Utl.: Regierung präsentiert rechtstechnische Probleme statt Inhalte
26.05.05 – Wien (SK) “Ich sehe keinen Grund, die Gleichstellung homosexueller Paare auf die lange Bank zu schieben”, zeigte SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst kein Verständnis für die Verzögerungen bei der Gleichstellung homosexueller mit heterosexuellen Lebensgemeinschaften. “Die Rechtfertigungen, die die ÖVP-Justizsprecherin heute gegenüber der APA geäußert hat, scheinen mir doch etwas aus der Luft gegriffen. Ich könnte es eventuell verstehen, wenn noch nicht die gesamte Rechtsmaterie, die davon betroffen ist, bearbeitet wurde.” (weiterlesen…)
Barbara Prammer: Eingetragene Partnerschaften für homosexuelle Paare
24.05.2005 – Wien (SK) Die heute mit dem so genannten “ZIP” präsentierte Vorstellung der Grünen zu nichtehelichen Lebensgemeinschaften und eingetragenen Partnerschaften ist dem am 6. April von der SPÖ eingebrachten umfassenden und seriösen Antrag in weiten Teilen ähnlich. SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende und Zweite Nationalratspräsidentin Barbara Prammer schlägt den Grünen daher vor, sich dieser familienpolitisch wichtigen Materie gemeinsam anzunehmen. Der Entwurf liegt derzeit beim Justizausschuss. **** (weiterlesen…)















