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Archiv für 2007

22 November 2007

Gemeinsamer Antrag der SPÖ und der Grünen in Wien

Wr. Antidiskriminierungsgesetz – SP-Stürzenbecher: “Schutz wird durch Gesetzesnovelle ausgeweitet” =

Dr. Kurt Stuerzenbecher22.11.2007 – Wien (SPW-K) – “Der große Unterschied des Wiener Antidiskriminierungsgesetzes im Vergleich mit anderen Bundesländern liegt darin, dass in Wien für alle Gruppen der gleiche hohe Schutz gilt. Jetzt wird dieser Schutz auf das Geschlecht und auf sexuelle Belästigung sowie der Anstiftung dazu ausgedehnt”, sagt SP-Landtagsabgeordneter Dr. Kurt Stürzenbecher zum Beschluss einer Novelle des Antidiskriminierungsgesetzes im Wiener Landtag. Auch die geltenden Schadenersatzansprüche würden auf diese Bereiche ausgedehnt, ergänzt Stürzenbecher. (weiterlesen…)

20 November 2007

Transgender Remembrance Day – Tolar: “Erinnern wir uns der Opfer!”

transgendersign.png20.11.2007 – Wien (SK) – “Heute wird bereits zum neunten Mal der Transgender Day of Remembrance begangen. Das erste Mal fand er zur Erinnerung an die durch zahlreiche Messerstiche ermordete Rita Hester statt. Seitdem wird er jährlich begangen, um an die Opfer zu erinnern. Auch heute fallen immer wieder transident empfindende Menschen sogenannten Hassverbrechen zum Opfer, also Verbrechen, die verübt werden, weil ein ausgeprägter Hass gegenüber einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe besteht, in diesem Fall Transgenderpersonen”, erklärt Günter Tolar, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratie und Homosexualität (SoHo). **** (weiterlesen…)

20 November 2007

Tolar zu Donnerbauer: Zeremonie ist Teil der Gleichstellung bei Eingetragener Partnerschaft

Utl.: “Eins zu eins”-Umsetzung des Lebenspartnerschaftsgesetzes seitens der ÖVP war nicht zu erwarten =

SoHo-Bundesvorsitzender Günter Tolar20.11.2007 – Wien (SK) – Günter Tolar, Bundesvorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität) zeigt sich gegenüber dem SPÖ-Pressedienst nicht sonderlich überrascht, dass die ÖVP zu dem von Justizministerin Maria Berger (SPÖ) vorgelegten “Lebenspartnerschaftsgesetz für Homosexuelle” Änderungsvorschläge hat. “Wichtig ist uns, dass die ÖVP prinzipiell nicht gegen das Gesetz ist. Änderungswünsche haben wir seitens der SoHo auch (Adoption, künstliche Befruchtung). Für uns ist das Gesetz sowieso erst dann fertig, wenn auch die Fremden-, Sozial- und Arbeitsrechtsfragen geklärt sind”, so Tolar, um dann auf die Änderungswünsche der ÖVP näher einzugehen. **** (weiterlesen…)

17 November 2007

Familien unterm Regenbogen – Traum oder Wirklichkeit?

Foto: IStock

Das Lebenspartnerschaftsgesetz in Österreich steht kurz bevor. Von Regenbogenfamilien will die Politik aber noch nichts wissen. Immer mehr Lesben, Schwule und Bisexuelle wollen im Leben aber nicht auf Kinder verzichten, doch der Weg für sie ist alles andere als leicht. Deshalb wollen wir dieses Thema in einer Diskussion „sichtbar“ machen. Regenbogenfamilien in Österreich, Recht und Unrecht, und was muss die Politik lernen?

am 22. November 2007, ab 18.00 Uhr
ega, Frauenkommunikationszentrum der SPÖ
Windmühlgasse 26, 1060 Wien

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15 November 2007

Günter Tolar: ZEIT DER ERNTE?

Newsletter 11/07 - Seite 1Als 68jähriger Schwuler bin ich derzeit immer ein wenig zwischen euphorischer Hoffnung und tiefer Enttäuschungsbereitschaft (“das wird eh wieder nix“) hin und her gerissen. Beides sind subjektive Wahrnehmungen, Stimmungen, Einschätzungen je nach persönlicher Befindlichkeit – also alles Instrumentarien, die einer zielgerichteten Arbeit fast diametral im Weg stehen.

Die E-Mail-Diskussionen, die ich in den letzten Tagen (nicht immer mit großer Freude) verfolgen durfte, waren eine eigenartige Mischung aus Sachlichkeit und deren krassem Gegenteil. Dennoch: (Fast) jeder Beitrag hatte seinen Wert und hat mir (dem um Objektivität bemühten Leser) weiter geholfen. Warum ich aber jetzt die OBJEKTIVITÄT (und damit meine ich durchaus Vernunft) so vehement einfordere hat mehrere Gründe: 1. So weit, wie wir derzeit sind, waren wir noch nie. 2. Die ÖVP (an der bisher alles hing und auch jetzt alles hängt) ist so offen wie noch nie. Das heißt, die Chancen, nun endlich ein brauchbares Partnerschaftsgesetz zu bekommen, sind so groß wie zuvor nie.

Den gesamten Inhalt des Newsletters kannst du hier downloaden und nachlesen.

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12 November 2007

SoHo OÖ startet Kampagne unter dem Titel „Schwule Sau!“

KampagnensujetDie SoHo (Sozialdemokratie & Homosexualität) Oberösterreich startet eine Aufklärungskampagne gegen Homophobie unter dem Titel “Schwule Sau! – Stopp! Leben ohne Vorurteile.” Homophobie ist eine soziale, gegen Homosexuelle gerichtete Aversion oder Feindseligkeit und betrifft beinahe alle Lesben und Schwulen. Drei Fünftel aller Homosexuellen werden verbal diskriminiert, jede/r Fünfte wird im Laufe ihres/seines Lebens körperlich attackiert. (weiterlesen…)

11 November 2007

HOMOSEXUALITÄT IM ROTEN WIEN

Foto: IStock

Mittwoch, 14. November 2007,
18.00–20.00 Uhr

Wiener SPÖ-Bildungszentrum
Wien 2, Praterstraße 25

Die sozialdemokratische Homosexuellenorganisation SoHo entstand 1994 im VSStÖ Wien und ist mittlerweile eine anerkannte Vorfeldorganisation der SPÖ. Mit ihrem prominenten Vorsitzenden Günter Tolar kämpfen die „Lesben und Schwulen in der SPÖ“ sehr engagiert für Gleichberechtigung und den Schutz vor Diskriminierung.

Nachdem seit 2002 endlich alle strafrechtlichen Sonderbestimmungen gegen Homosexuelle – auch mit sozialdemokratischer Unterstützung – beseitigt sind, geht es nun vor allem darum, gleichgeschlechtlichen Paaren vor dem Gesetz gleiche Rechte zu geben. Wien nimmt hier eine Vorreiterrolle ein, gibt es doch neben einer eigenen „Antidiskriminierungsstelle der Stadt Wien für gleichgeschlechtliche Lebensweisen“ zahlreiche Erfolge: Gleichstellung lesbischer und schwuler Paare mit den Rechten heterosexueller Lebensgemeinschaften in allen Bereichen der Gemeinde Wien, also Wohnen, Personal, Soziales, Spitäler. Daneben hat Wien erst vor kurzem als erstes Bundesland ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz beschlossen, das auch Lesben und Schwule umfassend schützt.

Günter Tolar wird in diesem Seminar ausführlich über Anliegen, Rechte und das Leben von homosexuellen Menschen in Wien informieren und steht anschließend für eine Diskussion zur Verfügung.

Wir bitten um Anmeldung unter 01 53 427 200.

www.bildung.wien.spoe.at

7 November 2007

Gedenkkundgebung zum Novemberpogrom am 8.11. um 17 Uhr

Liebe FreundInnen,

Wir leiten Euch hiermit einen Veranstaltungshinweis weiter, der von der Sektion 69 der SoHo-Wien unterstützt wird:

Gedenkkundgebung zum Novemberpogrom am 8.11. um 17 Uhr
Ecke Zirkusgasse/Schmelzgasse, 2. Bezirk

Niemals Vergessen!
Gegen Antisemitismus und Faschismus!
Gegen den antizionistischen Konsens!
Solidarität mit Israel!
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31 Oktober 2007

www.petition-menschlichkeit.at

menschlichkeit1.jpg

Das österreichische Fremden- und das Asylrecht sind unmenschlich und integrationsfeindlich. Eine sofortige Änderung ist das Gebot der Stunde. AsylwerberInnen und ZuwanderInnen haben Anspruch auf eine gesetzlich geregelte, faire und menschliche Grundlage ihres Aufenthaltes. Sie haben Anspruch auf Menschlichkeit.

Unterstütze auch Du diese Petition! Näheres unter www.petition-menschlichkeit.at

29 Oktober 2007

Tolar: Erfreut über Antidiskriminierungs-Vorstoß des ÖGB

Utl.: Das Recht auf Schutz vor Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung hat auch am Arbeitsplatz zu gelten =

29.10.07 – Wien (SK) – Günter Tolar (Bundesvorsitzender der SoHo – Sozialdemokratie & Homosexualität) zeigte sich am Montag gegenüber dem Pressedienst sehr erfreut über die dringend notwendige Initiative des ÖGB: “Anfeindungen und Benachteiligungen von lesbischen und schwulen Menschen in der Arbeitswelt sind leider oft an der Tagesordnung. Daher begrüße ich die Initiative von ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer, einen Betriebsvereinbarungstatbestand zu schaffen, damit in Hinkunft keine antidiskriminierenden Betriebsvereinbarungen mehr in den Unternehmen abgeschlossen werden können.” Tolar weiter: “Der ÖGB zeigt durch diesen Einsatz für lesbische und schwule Menschen, dass gewerkschaftliches Handeln eben auch auf die differenzierten Interessenslagen der MitgliederInnen Bedacht nimmt.” **** (weiterlesen…)

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