24.10.2007 – Wien (SK) – “Der heute von Justizministerin Berger präsentierte Entwurf des “Lebenspartnerschaftsgesetzes” ist ein großer Schritt in Richtung Gleichberechtigung von gleichgeschlechtlich Liebenden,” so Günter Tolar, Bundesvorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität), am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. “Der Entwurf entspricht praktisch dem von der ÖVP versprochenen ‘Schweizer Modell’ eines Partnerschaftsgesetzes. Nun wird sich zeigen, wie ernst die Versprechen Molterers zu nehmen sind und ob bald ein gemeinsamer Regierungsentwurf folgt!” (weiterlesen…)
Archiv für 2007
Tolar zum Lebenspartnerschaftsgesetz: Nun wird sich zeigen, wie ernst die ÖVP-Versprechen sind!
Berger präsentiert Entwurf für “Lebenspartnerschaftsgesetz” für Homosexuelle
24.10.2007 Wien (SK) – In der heute tagenden Arbeitsgruppe von Justizministerium und Familienministerium, die sich mit der Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen für gleichgeschlechtliche Partnerschaften befasst, wird Justizministerin Maria Berger einen Entwurf für ein “Lebenspartnerschaftsgesetz” einbringen. Am Dienstag vor dem Ministerrat erklärte Berger, dass diese standesamtlich eingetragene Lebenspartnerschaft im Wesentlichen auf Regeln basiert, die auch für Ehepartner gelten. “Ich hoffe, damit die Debatte zu beschleunigen”, so Berger, die auf den Beschluss vom Mai hinwies, bis Ende des Jahres zu einer rechtlichen Lösung zu kommen.**** (weiterlesen…)
Tolar: Erstaunt über Grünen-Vorstoß gegen Eingetragene Partnerschaft
Utl.: Grüne fordern eine Ehe-light-Modell, das keiner will
18.10.2007 – Wien (SK) – Günter Tolar, Bundesvorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität), zeigt sich gegenüber dem SPÖ-Pressedienst verwundert über eine Presseaussendung der Grünen, die gestern auch in die Medien Einzug gefunden hat: “In einer Zeit, in der sogar die ÖVP sich längst auf eine ‘Eingetragene Partnerschaft’ für Homosexuelle mit Rechten und Pflichten, die weitgehend der bestehenden Ehegesetzgebung angeglichen sind, festgelegt hat, kommen die Grünen wieder mit ihrem ‘Ehe-light-Modell’ namens ZIP (Zivilpakt) daher. Sie fordern allen Ernstes anstelle einer Maximallösung eine Minimallösung. Ich kann das nicht nachvollziehen.” (weiterlesen…)
Günter Tolar (SoHo) und Marco Schreuder (Wiener GR und Grüne Andersrum) präsentierten heute ein Wiener rot-grünes Projekt:
Homosexualität – ein Thema für die Schulen
Das rot-grüne Aufklärungspaket
Homosexualität ist an Schulen ein tabuisiertes Thema. Selbstverständlich wird über das Lesbisch- oder Schwulsein gesprochen, lieber wird jedoch darüber geschwiegen –insbesondere im Unterricht. Nur wenn ein Lehrer, den man nicht leiden kann, als „Woarmer“ bezeichnet wird, oder der Kugelschreiber „schwul“ ist, weil er nicht mehr schreibt, findet das Thema Erwähnung. Hier Zivilcourage zu zeigen, fällt MitschülerInnen ebenso schwer wie LehrerInnen. (weiterlesen…)
Aufklärungspaket zu Homosexualität – SP-Vettermann: “Wichtiges Angebot für LehrerInnen und SchülerInnen!”
Wien (SPW-K) – “Das von der Wiener SPÖ und den Wiener Grünen geschnürte Aufklärungspaket zu Homosexualität für Schulen ist ein wichtiges Angebot – ich freue mich, dass wir es in rot-grüner Zusammenarbeit rasch auf Schiene bringen konnten”, sagt der Bildungssprecher der SPÖ Wien, Heinz Vettermann, zum heute vorgestellten Projekt. (weiterlesen…)
Tolar: Basisarbeit wichtiger denn je!
Utl.: SoHo – Sektion 69 soll Kommunikation und Information fördern
09.10.2007 Wien (SK) – “Die Diskussionen der letzten Tage um die ‘Eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle’ und der dabei festgestellte oft sehr geringe Informationsstand der Betroffenen bestärkt die SoHo (Sozialdemokratie & Homosexualität), ihre Aktivitäten in Sachen Kommunikationsverbesserung fortzusetzen”, sagte SoHo-Vorsitzenden Günter Tolar am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. **** (weiterlesen…)
Jarolim zu ÖVP-Perspektivengruppe: Vorschlag zu Eingetragene Partnerschaften grundsätzlich begrüßenswert
01.10.2007 – Wien (SK) – Grundsätzlich begrüßenswert sei der Vorschlag der ÖVP-Perspektivengruppe, eingetragene Partnerschaften für Homosexuelle zu ermöglichen, wie es die SPÖ schon seit Jahren verlangt, sagte SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim nach Präsentation der Ergebnisse dieser ÖVP-Arbeitskreise. “Dieser zwar sehr spät erfolgende Vorschlag gibt Hoffnung zu vorsichtigem Optimismus”, so Jarolim. Es sei erfreulich, das die Perspektivengruppe einen ersten Schritt in die richtige Richtung setzt und sich nun im Grundsatz für eingetragene Partnerschaften für Homosexuelle ausspricht. **** (weiterlesen…)
SoHo Tirol begrüßt Minister Prölls Vorschlag zur Eingetragenen Partnerschaft
Utl: Wehrmutstropfen: Wie werden Molterer und Schüssel reagieren?
Innsbruck, 01.10.07 – „Dass sich Minister Josef Pröll als Leiter der ÖVP Perspektivengruppe für die „Eingetragene Partnerschaft“ nach Schweizer Vorbild einsetzen will, ist eine sehr gute Nachricht“ freuen sich Sozialdemokratie und Homosexualität (SoHo)-Landesvorsitzender Karl-Heinz Verfürth und sein Stellvertreter Markus Gadenz. (weiterlesen…)
Tolar begrüßt Pröll-Aussagen zu Eingetragener Partnerschaft
Utl.: “Schweizer Modell der eingetragenen Partnerschaft für Homosexuelle weitestgehend eheähnlich”
Wien (SK) – “Wir freuen uns sehr über die heutigen Aussagen von Bundesminister Josef Pröll Homosexuellen eine eingetragene Partnerschaft nach Schweizer Modell zu zugestehen. Das Schweizer Partnerschaftsgesetz stellt gleichgeschlechtliche Partnerschaften weitestgehend Ehepaaren gleich und wird vor dem Standesamt geschlossen”, stellte Günter Tolar, Bundesvorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität), am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. (weiterlesen…)

Es klingt ja wirklich großartig: „Eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle vor dem Standesamt“ – und das aus dem Mund der ÖVP. Zuerst Minister Pröll, dann Vizekanzler olterer. Letzterer sprach von „Gesetz noch in diesem Jahr – 2008 kann der Homopakt geschlossen werden.“ Homopakt, naja. Pröll sprach von einer Eingetragenen Partnerschaft (EP) nach Schweizer Muster. Das Schweizer Gesetz sieht eine Eintragung vor dem Standesamt vor und stellt die Homosexuellen faktisch der Ehe gleich. Ausgenommen (sogar verboten) ist die Adoption, auch der Zugang zur Fortpflanzungsmedizin ist verwehrt. Über beides wird man verhandeln müssen. Justizministerin Berger hat zwar völlig überflüssig deponiert, dass sie sowieso nie eine Adoption wollte. Sie hat (hoffentlich) nur die Fremdkindadoption gemeint.













