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Archiv für 2008

5 Februar 2008

Verhetzung und Diffamierung Homosexueller gehört gestoppt!

Traschkowitsch: Homosexuellen selben Schutz wie Gläubigen und AusländerInnen gewähren =Peter Traschkowitsch
05.02.08 – Wien (SK) – “Immer wieder werden Homosexuelle öffentlich diffamiert und bewusst Unwahrheiten geschürt. Teile der FPÖ und manch kirchliche Kreise vermischen Homosexualität mit Pädophilie, befürchten die Zerstörung der Familie durch Homosexuelle oder bezeichnen gleichgeschlechtliche Liebe als anormal”, so Peter Traschkowitsch, geschäftsführender Vorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität), heute Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. “Deshalb fordern wir, dass Homosexuellen derselbe Schutz vor Verhetzung gewährt wird, den auch Gläubige oder AusländerInnen haben.” (weiterlesen…)

2 Februar 2008

Eingetragene Partnerschaft – Berger: Hoffe, dass sich Molterer und Pröll nicht von Schüssel verunsichern lassen

Justizministerin begrüßt volle Unterstützung Gusenbauers bei allen Reformvorhaben
Justizministerin Maria Berger02.02.08 – Wien (SK) – “Die ÖVP hat sich durch den Leiter ihrer Perspektivengruppe Josef Pröll und durch Vizekanzler Wilhelm Molterer definitiv zur Eingetragenen Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare am Standesamt bekannt. Diese Aussagen sind für mich unmissverständlich und ich zähle deshalb darauf, dass sich der ÖVP-Obmann und der Regierungskoordinator nicht von Klubchef Schüssel verunsichern lassen”, kommentierte Justizministerin Maria Berger am Samstag im ORF-Mittagsjournal den letztwöchigen Auftritt Schüssels in der ORF-Pressestunde, der die Eintragung am Standesamt in Frage gestellt hatte. Für Berger ist das Standesamt unumstritten, sie rechnet mit einem entsprechenden Beschluss des von ihr im Herbst 2007 vorgelegten Gesetzesentwurfs im ersten Halbjahr 2008. (weiterlesen…)

2 Februar 2008

SoHo: Eingetragene PartnerInnenschaften im ersten Halbjahr beschließen!

Utl.: Traschkowitsch: Ministerin Maria Berger sieht angebrachte Zeremonie am Standesamt unumstritten =

02.02.08 – Wien (SK) – “Justizministerin Maria Berger hat heute im Ö1-Mittagsjournal ihre Forderung nach rechtlicher Absicherung für gleichgeschlechtliche Paare mit einer Zeremonie am Standesamt einmal mehr bekräftigt”, so Peter Traschkowitsch, geschäftsführender Vorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität), heute Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. “Wir unterstützen Ministerin Berger, die von einer angebrachten Zeremonie am Standesamt spricht – nicht mehr und nicht weniger als bei der Ehe”. **** (weiterlesen…)

28 Januar 2008

die SoHo am Regenbogenball 2008

Am 26. Jänner 2008 fand im Parkhotel Schönbrunn der traditionelle Wiener Regenbogenball statt, der sich als eine der erfolgreichsten Ballveranstaltungen in Österreich etabliert hat. Wie bereits in den vergangenen Jahren waren auch heuer wieder VertreterInnen der SoHo und der SPÖ vertreten.

Das Team der SoHo-Wien mit Präsidentin Barbara Prammer und Ministerin Doris Bures Dominik Mungenast und Peter Traschkowitsch im Gespräch mit Grünen NR Ulrike Lunacek Bundesministerin Doris Bures im Interview mit dem ORF Nationalratspräsidentin Barbara Prammer lud zu Sekt - hier im Bild mit Dominik Mungenast (li) und Günter Tolar (re) Dominik Mungenast und Bundesministerin Doris Bures sichtlich gut gelaunt - Präsidentin Barbara Prammer, Günter Tolar, Sarah-Michele Fuchs und Peter Traschkowitsch

27 Januar 2008

Eingetragene PartnerInnenschaft: Molterer soll endlich für Klarheit sorgen

27.01.08 – Wien (SK) – “Die heutigen Aussagen von ÖVP-Klubobmann Wolfgang Schüssel in der ORF-Pressestunde zeugen von veralteter Wertevorstellung und widersprechen den Aussagen der ÖVP-Perspektivengruppe und Parteichef Wilhelm Molterer,” so Peter Traschkowitsch, geschäftsführender Vorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität), heute Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. “Die ÖVP legt dadurch alles andere als eine einheitliche Linie vor; Molterer muss endlich Klarheit schaffen!” (weiterlesen…)

23 Januar 2008

Ablehnung von Adoption wegen Homosexualität verstößt gegen Menschenrechtskonvention

Traschkowitsch: Erfreuliches Urteil für Lesben und Schwule mit Adoptionswunsch =Peter Traschkowitsch
23.01.08 – Wien (SK) – “Wir freuen uns über das Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, der gestern einer französischen Lehrerin Schmerzensgeld zugesprochen hat, nachdem ihr Adoptionsantrag wegen ihrer sexuellen Orientierung abgelehnt worden war”, so Peter Traschkowitsch, geschäftsführender Vorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität) heute Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst erfreut. “Das Urteil bestätigt, dass das Ablehnen von Adoptionsgesuchen wegen Homosexualität gegen das in der Europäischen Menschenrechtskonvention festgelegte Diskriminierungsverbot verstößt.” (weiterlesen…)

20 Januar 2008

Günter Tolar: Rückschau – Vorschau

Newsletter 01/08 - Seite 1Das neue Jahr 2008 hat zwar längst begonnen, es fragt sich also, ob eine Rückschau überhaupt noch Sinn macht. Da aber die gesellschaftspolitischen Vorgänge um uns herum ihre Wurzeln im Vorjahr und ihr Ziel (hoffentlich) im angelaufenen Jahr haben, wage ich es trotzdem. 2007 hat die SoHo viel zu tun gehabt. Die SoHo Tirol wurde „revitalisiert“ und ist unter den neuen Vorsitzenden gleich vom Start weg sehr aktiv geworden. In Wien hat sich die „Sektion 69“ gegründet. Sie wird sich um unsere Belange in den Wiener Bezirken 6 – 9 kümmern. Auch hier ist der Start voll gelungen. Die Aktion „Betreutes Wohnen“ ist, nach dem Konzept von Courage – Wahala, in Zusammenarbeit mit dem 6. Bezirk auf Schiene gestellt. Der Start erfolgt demnächst.

In Transgender-Angelegenheiten haben wir neue Initiativen gestartet, die ich jedoch hier, aufgrund der etwas intrigenanfälligen Szene, nicht ausbreiten möchte. Hier arbeiten wir mehr hinter den Kulissen. Die von uns angeregte Evaluierung, wie es mit der homosexuellen (vor allem schwulen) Altenbetreuung in Wien und in Österreich ausschaut, ist noch im Gange, da sollten im Frühjahr Ergebnisse kommen. Sollte ich jetzt etwas vergessen haben, die Betroffenen werden mich sicher darauf aufmerksam machen.

Den gesamten Inhalt des Newsletters kannst du hier downloaden und nachlesen.

17 Januar 2008

Tolar: Wer schützt uns vor der Justiz?

Utl.: “Berufsschwuchtel” als öffentlich zumutbare Bezeichnung klassifiziert

17.01.2008 – Wien (SK) – Ein “Journalist” bezeichnete in einem Artikel in “Zur Zeit” den LifeBall-Organisator Gery Keszler als “Berufsschwuchtel”. Keszler klagte und wurde abgewiesen. Eine Richterin namens Zeilinger befand, dass die Bezeichnung “Berufsschwuchtel” einer öffentlichen Person zumutbar sei. **** (weiterlesen…)

10 Januar 2008

Frauenberger: Akzeptanz und Diversity gehören in die Schule

Stadträtin Sandra Frauenberger10.01.08 – Wien (OTS) – “Kinder sollen von klein auf lernen, dass Menschen ganz generell und im speziellen auch in ihrer sexuellen Orientierung und in ihrer PartnerInnenwahl individuell und unterschiedlich, aber trotzdem gleichwertig sind”, wies am Donnerstag Sandra Frauenberger, Wiener Frauen- und Integrationsstadträtin, die Kritik an der Theaterproduktion “König und König” im Dschungel Wien entschieden zurück. “Diese Produktion ist eine Kooperation des Vereins TheArte mit der in meinem Büro angesiedelten Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, wird von der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert und trägt ganz wesentlich dazu bei, unsere langjährigen Bemühungen für mehr Akzeptanz und gegen Homophobie im schulischen Bereich auch auf Kinder im Volksschulalter auszudehnen” (weiterlesen…)

9 Januar 2008

Mailath zum Theaterstück im MQ: Es geht um Respekt und Toleranz

mailath.jpgUtl.: Ideologie soll vor einem Kindertheater Halt machen

Wien (OTS) – “Respekt, Liebe und Akzeptanz sind Werte, die man nicht früh genug vermitteln kann. Genau darum geht es auch in dem von der FPÖ kritisierten Stück ‘König und König’, das demnächst im Dschungel Wien aufgeführt wird”, erklärte Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny in einer Reaktion auf eine Aussendung der FPÖ-Wien am Mittwoch. “Die Kritik kann nur in Unkenntnis eines sehr sensiblen Umgangs mit Fragen, die die Erwachsenenwelt genauso wie Kinder beschäftigen, getätigt worden sein. Das immer wieder
aufkommende Vorurteil gegen Homosexualität sollte jedenfalls vor einem Theater für Kinder Halt machen. Ideologie hat in einem Kindertheater nichts verloren. Es geht auch dort um die Vermittlung verschiedener gesellschaftlicher Realitäten und deren Gleichberechtigung”, schloss Mailath.

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