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18 Juni 1999

Ludwig: Homosexuelle Lebensgemeinschaften rechtlich anerkennen

18. 6. 1999 – Wien (SPW) “Unser Ziel ist eine moderne Form von Lebensgemeinschaften – ähnlich dem PACS in Frankreich. Diese muß rechtlich wesentlich besser abgesichert sein, sollte eine echte Alternative zur klassischen Ehe darstellen und darf einfach keinen Unterschied zwischen hetero- und homosexuell liebenden Menschen machen”, unterstrich am Samstag die Wiener SPÖ-Frauensekretärin, LAbg. Martina Ludwig, anläßlich der Regenbogenparade auf der Wiener Ringstraße. mehr…


24 April 1997

ÖLSF-Forderungskatalog anläßlich des SPÖ-Landesparteitages

Utl.: Vorstellung durch Günter Tolar, SOHO und ÖLSF

24. 4. 1997 – Wien (OTS) Österreichs Lesben und Schwule sind von jeder Form der rechtlichen Verankerung ihrer PartnerInnenschaft ausgeschlossen. Ihnen werden jedoch nicht nur die staatlichen Privilegien der Ehe verwehrt, selbst die wenigen gegebenen Möglichkeiten, die heterosexuelle LebensgefährtInnen haben, füreinander Verantwortung zu übernehmen, werden lesbischen oder schwulen Paaren nicht gewährt. Das Österreichische Lesben- und Schwulenforum ÖLSF hat deshalb einen Forderungskatalog erarbeitet, der das Modell einer PartnerInneschaft vorstellt, das sich an den Bedürfnissen von modernen (homo- wie heterosexuellen) Beziehungen orientiert. mehr…


26 August 1996

Miko verlangt Adoptionsrecht für Schwule und Lesben – SoHo bei Regenbogenparade

28. 6. 1996 – Wien (SPW-Z) Heinz Miko, der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Homosexuellen (SoHo) unterstrich Freitag, anläßlich der ersten auf der Wiener Ringstraße abgehaltenen “Regenbogenparade”, die Bedeutung des Adoptivrechtes für gleichgeschlechtlich L(i)ebende. Die SPÖ-Wien habe, so Miko, auf ihrem letzten Landesparteitag im April, einstimmig einen Antrag angenommen, in dem das Recht auf Adoption für gleichgeschlechtlich Liebende gefordert wurde. “Schwule und Lesben können genauso gute Eltern sein, wie Heterosexuelle”, unterstrich Miko seine Forderung. mehr…


26 August 1995

SoHo: Outing-Kasperltheater geht in die nächste Runde

Utl: “Outing” schadet den Interessen der Homosexuellen

26. 8. 1995 – Wien (SPW-Z) Die “SoHo” – “lesbisch-schwule Arbeitsgemeinschaft in der Sozialdemokratie” – spricht sich in einer Stellungnahme am Samstag dezidiert gegen weitere “Outings” in der Öffentlichkeit stehender Personen aus. Die beabsichtigte wahllose Bezeichnung von Personen als homosexuell werde die Toleranz gegenüber Homosexuellen nicht erhöhen und schade letztlich den Interessen der Homosexuellen, betonte Heinz Miko, Sprecher der SoHo. mehr…


4 Juli 1995

Karlsson: BürgerInneninitiative gegen anti-homosexuellen Paragraphen

4. 7. 1995 – Wien (SK) SPÖ-Abgeordnete, Bundesfrauensekretärin Irmtraut Karlsson, hat heute, Dienstag, eine vom “Rechtskomitee Lambda” und der “SoHo – Lesbisch-schwule Arbeitsgemeinschaft in der Sozialdemokratie” ins Leben gerufene BürgerInneninitiative der Parlamentsdirektion übergeben. Die BürgerInneninitiative verlangt die ersatzlose Streichung der in Europa einzigartigen Paragraphen 209, 220 und 221 aus dem Strafgesetzbuch, die Schwule und Lesben gegenüber Heterosexuellen diskriminieren. mehr…


21 September 1994

Hlavac für Streichung von “homosexuellenfeindlichen Paragraphen”

Utl.: Als Ziel im Regierungsprogramm verankern

Justizsprecherin Elisabeth Hlavac - Credits Spiola21. 9. 1994 – Wien SPÖ- tritt für die Streichung von “homosexuellenfeindlichen Paragraphen” aus dem österreichischen Gesetz. In einer Diskussionsveranstaltung der “lesbisch-schwulen Arbeitsgemeinschaft in der Sozialdemokratie” (SoHo) meinte Hlavac am Mittwoch abend, dieses Vorhaben müsse Bestandteil des kommenden Regierungsprogramms sein. Es gehe nicht an, daß “ganzen Gesellschaftsgruppen ihre legitimen Menschenrechte vorenthalten werden”. Homosexuelle dürften nicht länger von Diskriminierung betroffen sein, “nur weil einige radikalkonservative Verhinderer mit mittelaltelichen Gesellschaftsvorstellungen jede längst überfällige Reform blockieren”, meinte Hlavac. mehr…


18 Juni 1994

Das Wahlprogramm der SPÖ (3)

SPOE-Logo18. 6. 1994 – Wien (SK) Ein zeitgemäßes Strafrecht Prinzipiell bekennt sich die SPÖ dazu, daß straffällig Gewordenen die Chance für einen neuanfang eröffnet werden soll. Es muß aber entschieden gegen jene vorgegangen werden, die immer wieder die Sicherheit in der Gesellschaft gefährden. Im Vordergrund der von der SPÖ angestrebten Strafrechtsreform steht der Gedanke der Vorbeugung, der Wiedergutmachung und der Schutz der Opfer – und nicht zuletzt der Hilfe für die Opfer von Verbrechen. mehr…


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