Das letzte Pride-Wochenende im Juni stand ganz im Zeichen der zweit- und drittgrößten Pride Österreichs sowie der westlichsten Pride des Landes. Trotz enormer Hitze war die Motivation ungebrochen, für queere Rechte auf die Straße zu gehen.
Auch in Budapest wurde am Samstag, dem 27. Juni, ein starkes Zeichen gesetzt. Nach Jahren der Unterdrückung, Diskriminierung und der antidemokratischen, ultrarechten Regierung von Viktor Orbán waren Erleichterung und Hoffnung auf der Budapest Pride 2026 deutlich spürbar. Der entschiedene Gegner einer vielfältigen Demokratie und FPÖ-Vorbild Orbán musste mit seiner Fidesz-Partei bei den Parlamentswahlen 2026 eine krachende Niederlage hinnehmen. Ungarn hat damit bewiesen: Der Vormarsch ultrarechter, demokratiefeindlicher Parteien kann gestoppt werden.
Hoffnung sowie der Einsatz für eine vielfältige und offene Demokratie prägten auch die Prides in Graz, Linz und Bregenz. Bei Temperaturen 37+ Grad zogen SoHo, SPÖ und viele weitere sozialdemokratische Organisationen Seite an Seite mit zivilgesellschaftlichen Vereinen und der LGBTIQ+ Community durch die Straßen, um für Menschenrechte, Solidarität und Akzeptanz einzutreten.
Entschlossen sagen wir heuer: UNITE – für ein sicheres und selbstbestimmtes Leben für ALLE.